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Englisch

Englisch ist in der heutigen Zeit ganz einfach unentbehrlich!

Verschiedene Englisch-Akzente sind auf der ganzen Welt anzutreffen:

Britisches Englisch (British English, kurz BE oder BrE) ist die Bezeichnung für die Varietäten der englischen Sprache, wie sie auf den britischen Inseln gesprochen und unter der Bezeichnung British Standard English als Schriftsprache Verwendung finden.Häufiger und in einem spezielleren Sinne bezeichnet man unter diesem Begriff die so genannte "Received Pronunciation" (RP), die sich von den als Regional Standards genannten Sprachvarianten in Schottland, Wales, und Irland unterscheidet.RP ist ein Akzent, der mitunter, aber immer seltener, auch als "Queen's English", "King's English", "Oxford English" oder "BBC English" bezeichnet wird. Dieser Akzent geht auf Merkmale der Aussprache im Südosten Englands zurück und galt bis vor einigen Jahren als diejenige englische Aussprachevariante, wie sie für gebildete Sprecher empfohlen wurde.

Amerikanisches Englisch ist die Form der englischen Sprache, die in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada gesprochen wird. Zusammen mit kanadischem Englisch bildet es die Gruppierung der nordamerikanischen Englisch-Dialekte. Amerikanisches Englisch ist das Englisch der englischsprachigen Mehrheit, mit mehr als 300 Millionen Muttersprachlern. Amerikanisches Englisch unterscheidet sich vom britischen Englisch hauptsächlich in der Aussprache und im Wortschatz, in einigen Fällen auch in der Grammatik und der Rechtschreibung.

Australisches Englisch folgt sprachlich im wesentlichen dem »Commonwealth English«, also dem in England gesprochenen Englisch und dem dort üblichen Sprachgebrauch in den Commonwealth-Staaten.Jeder dieser Staaten hat jedoch dabei seine nationalen Eigenheiten, bedingt einerseits durch die Herkunft der Einwanderer und der von ihnen mitgebrachten Sprachen und Dialekte, zum anderen durch die Sprache der ursprünglichen Einwohner der jeweiligen Länder.

Da Australien in der Anfangszeit sehr viele Bewohner irischer Abstammung hatte, die zudem wegen der vorwiegenden Nutzung als Strafkolonie aus unteren Gesellschaftsschichten kamen, unterscheidet sich die Aussprache recht deutlich vom »Standardenglisch«, auch »BBC English« genannt, wie es zum Beispiel an europäischen Schulen gelehrt wird. Dies geht bis zur Veränderung im Wortschatz. Beispiele hierfür sind die Bezeichnung »Strine« für die Sprachvariante selbst - eine Kontraktion von »Australian« -, die Verkürzung von »Australia« zu »Oz« oder der Alltagsgruß »G'Day« statt »Good Day«.

Einige Begriffe, die mit dem Land selbst in Verbindung stehen, haben sich ebenfalls speziell in Australien entwickelt. So sind »Outback« und »Bush« Begriffe, die speziell durch das Land außerhalb der Städte geprägt wurden. »Walkabout« und »Dreamtime« sind übersetzte Begriffe aus der Kultur der Ureinwohner, der Aborigines, aus deren Sprache zudem Begriffe übernommen wurden wie »Kangaroo«, »Didgeridoo«, »Boomerang« oder »Billabong« (Gewässer).

Die größten Ähnlichkeiten weist das australische Englisch mit dem neuseeländischen Englisch auf. Gewisse Bezüge zum Londoner Conckney lassen sich ebenfalls feststellen. Beispielsweise lieben Australier den dort entstandenen Rhyming Slang.Darüber hinaus sind aber insbesondere in der Schreibung auch viele Varianten aus dem US-amerikanischen Englisch neben der britischen Orthografie erlaubt, zum Beispiel »behaviour« / »behavior« oder die Endungen »-ize« / »-ise«.