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Französisch

Die "romantische" Weltsprache

Die französische Sprache  gehört zur romanischen Gruppe der indogermanischen Sprachen und gilt als Weltsprache. Sie wird gegenwärtig von ca. 110 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen. Zählt man Zweitsprachler hinzu, kommt man auf ca. 180 Millionen Sprecher (Stand für beide Zahlen 1999).

Geschichte
In Gallien gab es drei große Völker mit eigenen Sprachen, die Kelten, welche die Römer Gallier nannten, die Aquitanier im Südwesten und die Belger im Norden. Die Romanisierung erfolgte in zwei Schritten. Das Lateinische gelangte ab dem Jahre 122 v.Chr. mit der Gründung von Aquae Sextiae (heute: Aix-en-Provence) und Narbonne in der Provinz des römischen Reiches Gallia Narbonensis (heute: Provence) nach Südfrankreich. Ab dem Jahre 58 v.Chr. mit der Eroberung Nordgalliens durch Gaius Julius Caesar erreichte das Lateinische  auch das restliche Gallien.