Sanya studied abroad in New Zealand

Sanya studied abroad in New Zealand

Sanya from Germany went on exchange to New Zealand.

Hi, I’m Sanya. I was 16 years old when I left Germany to spend six months on exchange in New Zealand. Standing at the airport, saying goodbye to my family, I felt excited and terrified at the same time. I had no idea that this decision would change me forever.

My Welcome Camp in Auckland

My journey began with a Welcome Camp in Auckland, and it couldn’t have been a better start. Surrounded by other exchange students from all over the world, I realized I wasn’t alone in feeling nervous. Together, we explored the city, shared our stories and slowly turned strangers into friends. That camp helped me arrive – not just in New Zealand, but in this new chapter of my life. It gave me confidence before I even met my host family.

Arriving in Christchurch

After the camp, I flew to Christchurch, the city that would become my home. From the first moment, it felt calm and welcoming. Parks, rivers, and open spaces gave me room to breathe and settle in. My host family welcomed me with warmth and patience, and soon their home felt like my home. At the dinner table, cultures blended, and I learned that belonging isn’t about where you’re from – it’s about how open you are.

School life

School life in Christchurch was completely different from in Germany. Teachers felt approachable, and learning felt more relaxed. I learned that confidence grows when you stop being afraid of making mistakes.

Discovering New Zealand and myself

One of the most unforgettable parts of my exchange were the many trips I got to experience. I traveled through New Zealand, discovering beaches, mountains, small towns, and breathtaking nature. Each trip showed me a new side of the country – and a new side of myself. I learned to adapt, to be independent, and to enjoy moments far outside my comfort zone. I found a lot of friends and found a second home in New Zealand. It was the perfect place for me.

When my six months came to an end and I returned to Germany, I wasn’t the same person who had left. I came back with confidence, independence, unforgettable memories, and friendships from all over the world. The world felt bigger – and so did my dreams. An exchange is more than just traveling. It’s about growing, learning, and discovering who you are. And for me, six months in New Zealand were the beginning of a lifelong journey.

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Philipp hat seinen Austausch in Neuseeland gemacht

Philipp hat seinen Austausch in Neuseeland gemacht

Kia Ora!* Ich bin Philipp, 16 Jahre alt und komme aus Wien, Österreich. Zurzeit bin ich in meinem Austauschjahr in Auckland, Neuseeland.

Meine Reise nach Neuseeland

Der Flug war anstrengend, fast 2 Tage. Ein Flug ans andere Ende der Welt braucht seine Zeit. Aber es war toll, nicht alleine zu reisen. Mit mir waren Sophie und Almut, zwei andere Austauschschülerinnen auf dem Weg nach Neuseeland. Es war gut, Leute zu haben, mit denen man sich unterhalten und Gedanken austauschen konnte.

Wegen des 12-stündigen Zeitunterschieds zwischen Neuseeland und Österreich hatte ich einen ziemlich schlimmen Jetlag. Mach dich darauf gefasst, dass du nach deiner Ankunft ein paar schwierige Nächte haben wirst! 😊

Meine Gastfamilien

Nach dem langen Flug wurde ich von meiner ersten Gastfamilie abgeholt. Ich war nur die erste Woche dort, weil meine eigentliche Gastfamilie im Urlaub in Thailand war. Nate, mein Gastbruder in dieser ersten Gastfamilie, ist in meinem Alter und wir verstehen uns sehr gut. Er nahm mich mit, um seine Freunde kennenzulernen, was ein großes Glück war, da ich immer noch guten Kontakt zu ihnen habe.

Jetzt lebe ich zusammen mit Taichi aus Japan bei unserer richtigen Gastfamilie. Unsere Gasteltern sind sehr aufgeschlossen und interessiert an uns. Sie haben immer ein offenes Ohr und helfen uns. Wir schauen gerne Filme, kochen, gehen spazieren oder zusammen ins Einkaufszentrum. An den Wochenenden gehen wir auch auf den Marktplatz und zu Veranstaltungen. Wir haben aber auch Privatsphäre und Zeit für uns.

Die erste Woche

In der ersten Woche war ich viel im Freien. Im Januar ist in Neuseeland Sommer und das Wetter hier ist perfekt. Trotzdem war es nicht leicht, sich an die 30°C zu gewöhnen… Ich habe die erste Woche damit verbracht, meine neue Umgebung kennenzulernen, zum Beispiel die Busstation, den Supermarkt und den Strand.

Die Schule

Die Schule läuft im Moment wirklich gut. Die internationale Abteilung ist sehr gut organisiert, und es ist wirklich einfach, mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen. An meiner Schule gibt es viele internationale Schüler, sogar einen aus meiner Heimatstadt in Österreich! Die meisten sind allerdings japanische Schüler, weil Neuseeland das englischsprachige Land ist, das Japan am nächsten liegt.

Wir müssen hier eine Schuluniform tragen, was in Neuseeland üblich ist. Ich brauchte nicht lange, um mich daran zu gewöhnen, da alle dasselbe tragen. Außerdem muss man morgens nicht so viel Zeit damit verbringen, sich fertig zu machen und das richtige Outfit auszusuchen. Für mich bedeutet das etwa 30 Minuten mehr Schlaf, haha.

In Neuseeland kann man sich seine Fächer normalerweise selbst aussuchen, also habe ich Englisch, Biologie, Outdoor Education, Business Studies, Hospitality und Drama gewählt. Es gab über 40 Möglichkeiten, da war es schwer, sich zu entscheiden 😊.

In jedem Fach gibt es Prüfungen. In Betriebswirtschaftslehre müssen wir zum Beispiel ein Produkt herstellen und dann gemeinsam an Umfragen und Werbeaktionen arbeiten. Im Fach Hospitality kochen wir die meiste Zeit, was sehr schön ist, weil es in unserer Schule kein warmes Mittagessen gibt. In Drama geht es hauptsächlich um Theaterspielen, eine gute Möglichkeit, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Es ist nicht einfach, in einer anderen Sprache vor gleichaltrigen Schülern zu spielen, aber es hilft mir wirklich bei der Aussprache und gibt mir mehr Selbstvertrauen. In Outdoor Education unternimmt man das ganze Jahr über Ausflüge, dieses Fach kann ich wirklich empfehlen. Viele Austauschschüler wählen diesen Kurs. In ein paar Wochen werden meine Klassenkameraden und ich eine dreitägige Kanutour auf dem Whanganui River auf der Südinsel machen.

Erster Ausflug

Letztes Wochenende nahm mein lokaler Koordinator mich und Taichi mit nach Hamilton (etwa 2 Stunden von Auckland entfernt). Es war unser erstes Mal außerhalb der großen Stadt. Wir haben den Ausflug sehr genossen, denn es waren auch viele andere STS-Schüler aus Schweden, Finnland, Spanien, Italien und Österreich dabei. Ich habe auch Sophie und Almut wiedergesehen! Wir waren in den Hamilton Gardens, die sehr schön waren.

Nächste Reisen

Sophie und ich haben die 15-tägige Kiwiana Tours gebucht, das ist eine Reise durch die Südinsel von Neuseeland. Man kann mit Delfinen schwimmen oder mit einem Jetboot auf einem Fluss fahren, Fallschirmspringen oder Bungee-Jumping (wer mutig genug ist).

Tipps

Ein Highschool-Austausch in Neuseeland war für mich die beste Entscheidung. Es gibt viele Länder, in denen man seine Englischkenntnisse verbessern kann, aber kein Land mit so viel Kultur und dieser atemberaubenden Natur. Für mich wird Neuseeland immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

*) „Kia Ora“ bedeutet „Hallo“ auf Māori. Die Māori sind das indigene Volk Neuseelands.

Wenn du meine Reise verfolgen möchtest oder Fragen zum Austausch in Neuseeland hast, kannst du mir gerne auf Instagram folgen: 0185jp.mmw 🙂 .

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Louisa machte ihren Austausch in Neuseeland

Louisa machte ihren Austausch in Neuseeland

Louisa aus Österreich war als Gastschülerin in Neuseeland.

Hallo! Ich bin Louisa aus Österreich. Ich habe ein Auslandssemester in Auckland, Neuseeland, verbracht. Und das war das Beste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe. Ich konnte neue Kulturen, Lebensstile und Sprachen kennenlernen und habe unzählige neue Freunde gefunden.

Mein Start in Neuseeland

Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Abenteuer am 20. Januar bei winterlichen Temperaturen in Wien-Schwechat begann. Nach einem 25-stündigen Flug und zwei Zwischenstopps in Frankfurt und Singapur landete ich schließlich am anderen Ende der Welt, in der Stadt Auckland in Neuseeland – 17.890 km entfernt!

Ich kam im Sommer an, denn abgesehen von der zwölfstündigen Zeitverschiebung sind auch die Jahreszeiten anders als in Europa. Die ersten paar Tage verbrachte ich auf dem STS Welcome Camp in Auckland, wo wir den Sky Tower und das Auckland War Memorial Museum besuchten. Danach reisten alle zu ihren Gastfamilien weiter und ich musste mich von meiner letzten österreichischen Freundin trennen.

Meine Gastfamilien

Während meines Aufenthaltes habe ich bei zwei Gastfamilien gewohnt. Zunächst war ich bei einer Familie, die vor etwa 15 Jahren von Südafrika nach Neuseeland gezogen war und deren Wurzeln in Indien liegen. Meine zweite Gastfamilie bestand aus einer italienischen Gastmutter, meinem Māori-Gastvater und ihren beiden kleinen Söhnen Giacomo und Nikau. Außerdem habe ich während meiner Zeit in Neuseeland mit drei anderen Austauschschülern zusammen gewohnt: Mika aus Japan, Touch aus Thailand und Isabel aus Norwegen.

Meine Schule

Ich besuchte das Avondale College, eine der größten High Schools in Neuseeland mit etwa 2.800 Schülern und einer sehr schönen schwarz-weißen Schuluniform. Es bietet ein breites Spektrum an Fächern und eine große Anzahl verschiedener Sportteams, Tanzgruppen, Chöre und anderer Aktivitäten. Zusätzlich zu den „normalen Fächern“ belegte ich auch Fächer wie Tanz, Gesundheit und Outdoor Education. Outdoor Education ist eine Besonderheit in Neuseeland. Sie umfasst Aktivitäten, die vom Klettern bis zum Tauchen reichen, und soll die Schüler auf Berufe im Tourismus vorbereiten. Es gab oft Feste, um verschiedene Kulturen kennenzulernen und zu feiern und Events wie den Talent Quest, bei dem sich die Schüler in der Mittagspause trafen.

Warum Neuseeland?

Ein wichtiger Grund, warum ich Neuseeland (Aotearoa) als Programmland gewählt habe, ist mein Interesse an der einzigartigen Māori-Kultur. Der Einfluss und die Bedeutung, die die Māori-Kultur für das Land hat, zeigt sich in der Nationalhymne und den Straßenschildern, die in Englisch und Māori geschrieben sind. Aber auch in der Schule, durch die Māori-Ehrungen bei den Versammlungen, verschiedene „Māori“-Schulfächer und das Schulmotto „Kohia ngā Taikākā“. Der „Haka“, ein traditioneller Tanz, der auch bei Spielen der „All Blacks“, der Rugby-Nationalmannschaft, aufgeführt wird, ist weltweit bekannt und beliebt.

Natürlich hatte ich auch Zeit, die wunderschöne Flora und Fauna Neuseelands bei Wanderungen, Ausflügen und Strandbesuchen zu erkunden. Ein anderes Highlight waren die Drehorte der „Hobbit“- und „Herr der Ringe“-Filme.

Was ich mitgenommen habe

Die Freundlichkeit der „Kiwis“ wird mir sicher im Herzen bleiben und ich bin viel selbständiger geworden. Ich werde diese Zeit nie vergessen und freue mich schon auf einen neuen Besuch in den Weihnachtsferien. Aber jetzt genieße ich erst einmal meine Familie in Österreich und… Vollkornbrot!

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