Matteo war ein Jahr in Deutschland

Matteo war ein Jahr in Deutschland

Hallo! Ich bin Matteo aus Italien und ich bin 19 Jahre alt. Im August 2022 habe ich meinen Austausch in Deutschland gestartet. Ich blieb bis Juni 2023, also ein ganzes Schuljahr.

Ich habe mich für Deutschland entschieden, weil ich in der Schule Deutsch als Fremdsprache gelernt habe. Das Austauschprogramm war die beste Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und selbständiger zu werden.

Die Schule, die ich besuchte, war sehr gastfreundlich und ich gehörte sofort dazu, auch wenn es nicht leicht war, Freunde zu finden.

Das Beste an meinem Austauschjahr war meine Gastfamilie. Wir haben unsere Zeit zusammen sehr genossen und neue Orte und Städte besucht, wie Hamburg und Bremen. Eine sehr schöne Erinnerung ist die Party zu meinem 18. Geburtstag, die sie für mich organisiert haben: Das war für mich noch mal ein Zeichen, wie gern sie mich hatten.

Am Anfang war es schon schwierig, mich an den deutschen Lebensstil anzupassen, denn der Kulturschock, den ich erlebte, kam unerwartet. Aber alles, was wir gemeinsam gemacht und unternommen haben, machte es mir einfacher, mich an die neuen Routinen zu gewöhnen.

Am Ende meines Austauschjahres fühlte ich mich irgendwie vollständig und besser als vorher. Also würde ich natürlich jedem einen Highschool-Austausch empfehlen. Es ist eine unglaubliche Chance, eine neue Perspektive auf das Leben zu gewinnen und ein reiferer Mensch zu werden.

Ich bin STS dankbar, dass ich all diese Erfahrungen machen konnte. Das STS Team hat immer zugehört, meine Wünsche erfüllt und dafür gesorgt, dass ich mich wohl und willkommen fühle (das Willkommenstreffen war super, um andere Austauschschüler kennenzulernen).

Euch Lesern möchte ich nur raten, traut euch, etwas vollkommen Neues zu erleben und macht ein Austauschjahr. Macht so viele Erfahrungen wie möglich, sie werden zu eurem persönlichen Wachstum beitragen und ihr werdet entdecken, was ihr wirklich mit eurem Leben anfangen wollt.

Also lasst euer Austauschjahr beginnen!

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Paula chose to study in Italy

Paula chose to study in Italy

Paula Binder from Austria went on high school exchange to Italy 5 years ago.

Five years ago, I decided to go for a one-semester high school exchange in Trento, Italy. This was a big decision for me, considering I usually felt homesick after only a few days away from home. A whole semester felt like forever.

But: It was absolutely the best decision I could have made! I had the time of my life, in a country that I already loved so much. Studying the most beautiful language in the world and meeting so many amazing people, while experiencing the essence of Italian life, was truly amazing. Trento will forever have a special place in my heart as my home away from home.

Learning a new language is one of the most enriching things you can do. Certainly, it can be very tough at the beginning. However, you will soon realize how much you have improved since your arrival.

Apart from improving my Italian, thanks to my experience abroad, I also became more confident and independent.

Choosing STS was the best decision. Thank you, STS!

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Franziska war in den Niederlanden

Franziska war in den Niederlanden

Franziska aus Österreich verbrachte ein Auslandsjahr in den Niederlanden.

Ich habe mich für die Niederlande entschieden, weil ich mich immer zu diesem Land hingezogen gefühlt habe und wissen wollte, was es damit auf sich hat.

Meine Gastfamilie

Mit meiner Gastfamilie habe ich mich auf Anhieb gut verstanden und wurde in den Familienalltag und bei allen Ausflügen einbezogen. Schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich bei ihnen wie zu Hause und es war eine sehr familiäre Umgebung. Meine Gastfamilie hat mir auch geholfen, die Sprache zu lernen und war sehr geduldig mit mir. Als ich schließlich fließend Niederländisch sprechen konnte, waren sie sehr stolz auf mich. Auch nach meinem Auslandsjahr habe ich noch viel Kontakt zu meiner Gastfamilie.

Die Schule

Meine Lehrer hatten großes Verständnis dafür, dass ich am Anfang nicht das gleiche Niveau wie meine Mitschüler hatte und versuchten, mich so gut wie möglich zu unterstützen. Da alles auf Niederländisch war, brauchte ich ein paar Wochen, um mich daran zu gewöhnen.

Meine Freunde

Schon bevor ich in die Niederlande flog, hatte ich Kontakt zu einigen Klassenkameraden, die mich in den ersten Wochen begleiteten. Am Ende wurden sie meine besten Freunde. Ich habe auch die anderen STS Schüler in den Niederlanden kennengelernt und viel mit ihnen unternommen!

Mein Tipp

Ich würde jedem empfehlen, ein Highschool-Jahr an einer Schule im Ausland zu machen und bei einer Gastfamilie zu leben. Man lernt nicht nur eine neue Kultur kennen, sondern man lernt auch viel über sich selbst und entwickelt sich weiter.

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Neo machte ein Austauschjahr in China

Neo machte ein Austauschjahr in China

Neo Mossbäck aus Schweden ging für seinen 10-monatigen Schüleraustausch nach China.

Ich habe einen Schüleraustausch gemacht, um mein Mandarin zu verbessern, ein unabhängiges Leben zu führen und Kontakte in der ganzen Welt zu knüpfen. Vor allem dachte ich schon immer, dass China ein sehr wichtiges Land ist, das man verstehen muss.

Der Start

Meine Mitschüler und ich haben uns schnell an die neue Umgebung und die Regeln der Schule gewöhnt, und schon bald fühlten wir uns wie zu Hause. Die Schule war viel größer als jede Schule in Schweden, aber bei der Ankunft fühlte sie sich überhaupt nicht beängstigend an, da alle sehr freundlich und neugierig waren. Zwischen mir und meinen Mitschülern entstand eine unglaublich enge Bindung, da wir alle versuchten, uns in diesem neuen Land zurechtzufinden, in das wir uns hineingestürzt hatten. Wir mussten uns oft auf den anderen verlassen, um das Beste daraus zu machen.

Alltag in China

Das Überraschendste am Alltagsleben in China war, dass es sich nicht annähernd so sehr vom Leben in Schweden unterschied, wie ich es mir vorgestellt hatte. Natürlich war die Umgebung einzigartig und so anders als alle anderen Länder, in denen ich bisher gewesen bin. In den ersten Monaten konnte ich Stunden damit verbringen, mir die verschiedenen Viertel und Straßen anzuschauen und einheimische Gerichte zu probieren.

Ich glaube, ich bin eine Ausnahme, denn mein Austauschjahr verlief fast genauso, wie ich es erwartet hatte. Ich konnte genau die Dinge tun und erleben, die ich geplant hatte. Trotzdem hatte ich auch Herausforderungen. Zum Beispiel musste ich zweimal die Gastfamilie wechseln, weil sich deren Zeitpläne änderten. Letztendlich bin ich aber sehr zufrieden damit, wie es gelaufen ist, denn ich hatte die Möglichkeit, Familien kennenzulernen, die ich sonst nicht kennengelernt hätte, und ich konnte verschiedene Stadtviertel erleben.

Was ich gelernt habe

Das Wichtigste, was ich in diesem Jahr gelernt habe, war, ich selbst zu sein. Als Ausländer in China fiel ich in der Öffentlichkeit ziemlich auf. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und fühlte mich so wohl wie nie zuvor. Dieses Gefühl habe ich dann automatisch auch auf andere Aspekte meines Lebens übertragen.

Bester Moment

Eine meiner schönsten Erinnerungen ist die, als alle Austauschschüler vor der gesamten Schule auftraten. Das Publikum bestand aus über 7000 Menschen! Ich erinnere mich sehr gerne an die Zeit der Vorbereitung, der Aufführung und der anschließenden Feier. Und Lampenfieber habe ich seitdem nicht mehr gehabt.

Mein Tipp für zukünftige Austauschschüler

Ich würde auf jeden Fall jedem empfehlen, an einem Austausch teilzunehmen. Es war wahrscheinlich die prägendste Erfahrung in meinem Leben. Ein Schulbesuch im Ausland ist großartig, wenn man wissen will, wie andere Länder und andere Kulturen wirklich sind. Was aber am besten ist, sind die Menschen, die man trifft.

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Celina war Austauschschülerin in Deutschland

Celina war Austauschschülerin in Deutschland

Celina aus Brasilien verbrachte ein Schuljahr in Deutschland.

Im Schuljahr 2022/23 war ich für einen zehnmonatigen Austausch in Deutschland. Ich habe Deutschland gewählt, weil es eine so andere Kultur ist als Brasilien.

Schule und Freunde

Meine deutsche Schule war sehr entgegenkommend und einladend. Es war ziemlich einfach, in Deutschland neue Freunde zu finden, obwohl sie anfangs etwas zurückhaltend waren, aber mit der Zeit haben wir uns gut verstanden.

Meine Gastfamilie

Meine Gastfamilie und ich haben uns sehr gut verstanden, sie haben mich dieses Jahr sogar in Brasilien besucht! Sie gaben mir das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Meine Gasteltern sind sehr geduldig und meine beiden Gastbrüder hatten vorher selbst an einem Austausch teilgenommen. Daher hatten wir viele Gemeinsamkeiten und wurden in kürzester Zeit Freunde.

Was ich gelernt habe

Als Brasilianerin habe ich aus meiner Zeit im Ausland vor allem gelernt, pünktlich zu sein und mir meine Zeit gut einzuteilen. Ich glaube, der Unterschied zwischen Brasilien und Deutschland, der mich am meisten beeindruckt hat und mit dem ich am meisten Probleme hatte, war das Wetter. Ich hatte mich mental auf die Kälte vorbereitet, aber der Wind war brutal.

Meine Erwartungen wurden übertroffen

Ich hatte hohe Erwartungen an mein Austauschjahr, und sie wurden alle übertroffen. Insgesamt war mein Jahr großartig, ich habe Freunde aus der ganzen Welt gefunden und tolle Erinnerungen gesammelt. Eine, die mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, war das erste Mal, als ich Ostereier bemalt habe. Sie sind zwar nicht sehr schön geworden, aber ich hatte viel Spaß dabei.

Empfehlungen

Ich würde jedem empfehlen, ins Ausland zu gehen. Es verändert deine Weltanschauung und kann dir in der Zukunft viele Türen öffnen. Ein Ratschlag für neue Austauschschüler ist, von allem etwas auszuprobieren und keine Angst zu haben, sich in eine neue Kultur zu stürzen. Glaubt mir, ihr werdet viel lernen.

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Louisa machte ihren Austausch in Neuseeland

Louisa machte ihren Austausch in Neuseeland

Louisa aus Österreich war als Gastschülerin in Neuseeland.

Hallo! Ich bin Louisa aus Österreich. Ich habe ein Auslandssemester in Auckland, Neuseeland, verbracht. Und das war das Beste, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe. Ich konnte neue Kulturen, Lebensstile und Sprachen kennenlernen und habe unzählige neue Freunde gefunden.

Mein Start in Neuseeland

Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Abenteuer am 20. Januar bei winterlichen Temperaturen in Wien-Schwechat begann. Nach einem 25-stündigen Flug und zwei Zwischenstopps in Frankfurt und Singapur landete ich schließlich am anderen Ende der Welt, in der Stadt Auckland in Neuseeland – 17.890 km entfernt!

Ich kam im Sommer an, denn abgesehen von der zwölfstündigen Zeitverschiebung sind auch die Jahreszeiten anders als in Europa. Die ersten paar Tage verbrachte ich auf dem STS Welcome Camp in Auckland, wo wir den Sky Tower und das Auckland War Memorial Museum besuchten. Danach reisten alle zu ihren Gastfamilien weiter und ich musste mich von meiner letzten österreichischen Freundin trennen.

Meine Gastfamilien

Während meines Aufenthaltes habe ich bei zwei Gastfamilien gewohnt. Zunächst war ich bei einer Familie, die vor etwa 15 Jahren von Südafrika nach Neuseeland gezogen war und deren Wurzeln in Indien liegen. Meine zweite Gastfamilie bestand aus einer italienischen Gastmutter, meinem Māori-Gastvater und ihren beiden kleinen Söhnen Giacomo und Nikau. Außerdem habe ich während meiner Zeit in Neuseeland mit drei anderen Austauschschülern zusammen gewohnt: Mika aus Japan, Touch aus Thailand und Isabel aus Norwegen.

Meine Schule

Ich besuchte das Avondale College, eine der größten High Schools in Neuseeland mit etwa 2.800 Schülern und einer sehr schönen schwarz-weißen Schuluniform. Es bietet ein breites Spektrum an Fächern und eine große Anzahl verschiedener Sportteams, Tanzgruppen, Chöre und anderer Aktivitäten. Zusätzlich zu den „normalen Fächern“ belegte ich auch Fächer wie Tanz, Gesundheit und Outdoor Education. Outdoor Education ist eine Besonderheit in Neuseeland. Sie umfasst Aktivitäten, die vom Klettern bis zum Tauchen reichen, und soll die Schüler auf Berufe im Tourismus vorbereiten. Es gab oft Feste, um verschiedene Kulturen kennenzulernen und zu feiern und Events wie den Talent Quest, bei dem sich die Schüler in der Mittagspause trafen.

Warum Neuseeland?

Ein wichtiger Grund, warum ich Neuseeland (Aotearoa) als Programmland gewählt habe, ist mein Interesse an der einzigartigen Māori-Kultur. Der Einfluss und die Bedeutung, die die Māori-Kultur für das Land hat, zeigt sich in der Nationalhymne und den Straßenschildern, die in Englisch und Māori geschrieben sind. Aber auch in der Schule, durch die Māori-Ehrungen bei den Versammlungen, verschiedene „Māori“-Schulfächer und das Schulmotto „Kohia ngā Taikākā“. Der „Haka“, ein traditioneller Tanz, der auch bei Spielen der „All Blacks“, der Rugby-Nationalmannschaft, aufgeführt wird, ist weltweit bekannt und beliebt.

Natürlich hatte ich auch Zeit, die wunderschöne Flora und Fauna Neuseelands bei Wanderungen, Ausflügen und Strandbesuchen zu erkunden. Ein anderes Highlight waren die Drehorte der „Hobbit“- und „Herr der Ringe“-Filme.

Was ich mitgenommen habe

Die Freundlichkeit der „Kiwis“ wird mir sicher im Herzen bleiben und ich bin viel selbständiger geworden. Ich werde diese Zeit nie vergessen und freue mich schon auf einen neuen Besuch in den Weihnachtsferien. Aber jetzt genieße ich erst einmal meine Familie in Österreich und… Vollkornbrot!

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Elena war für ein Austauschjahr in Italien

Elena war für ein Austauschjahr in Italien

Elena aus Österreich ging für ein Schuljahr nach Italien.

Seit meinem 13. Lebensjahr war ich fest entschlossen, ein Austauschjahr zu machen. Zuerst dachte ich an das naheliegendste, die USA. Und obwohl das sicher auch schön gewesen wäre, wollte ich lieber noch eine neue Sprache lernen. Seit ich klein war, bin ich mit meiner Familie oft in den Ferien nach Norditalien gefahren. Aber ich habe es nie geschafft, Italienisch zu lernen. Also ergriff ich die Gelegenheit und ging für ein Jahr nach Italien.

Italienisch lernen

Am Anfang war die Sprachbarriere eine große Herausforderung, vor allem mit meiner Gastfamilie. Aber nach 2 Monaten wurde es von Tag zu Tag einfacher. Ich würde sagen, um die Weihnachtszeit herum habe ich angefangen, Italienisch zu sprechen und echte Freunde zu finden.

Bestes Erlebnis

Ein Highlight war das Model UN Event, an dem ich teilnehmen konnte. Auf der Busfahrt dorthin habe ich meine besten Freunde gefunden. Von da an war ich jeden Samstagabend mit ihnen zusammen und genoss es noch mehr, in Italien zu sein. Nach meinem Austauschjahr haben sie mich sogar in Wien, meiner Heimatstadt in Österreich, besucht.

Der Abschied

Es war sehr schwer, sich von allen zu verabschieden, und ich vermisse meine neu gewonnenen Freunde immer noch jeden Tag. Hoffentlich kann ich sie bald wieder besuchen.

Es lohnt sich!

Alles in allem muss ich sagen, dass ein Jahr im Ausland eine ziemliche Herausforderung ist, aber die Erinnerungen, die Erfahrungen und die Freunde, die man gewinnt, sind es definitiv wert.

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Odes Kurzaustausch in Italien

Odes Kurzaustausch in Italien

Ode aus Belgien war für einen 3-monatigen Schüleraustausch in Italien.

Ich wollte schon immer mal in Italien leben. Die Sprache, die Kultur, das Essen, alles gefiel mir. Also nahm ich für drei Monate an einem Schüleraustausch teil.

Die Zeit verging wie im Flug, und ich hätte nie erwartet, dass ich mich so schnell an mein neues Leben in Italien gewöhnen würde. Ich bin unglaublich dankbar für die Möglichkeiten, die ich bekommen habe, von meiner Familie in Belgien, meiner Gastfamilie, meinen Freunden, meinen Klassenkameraden, der Schule in Italien und von STS.

Mein Leben in Italien

Ich wohnte in Savona, einer Stadt an der Nordküste Italiens. Als ich am Flughafen ankam, wartete meine Gastfamilie schon auf mich und war gespannt und aufgeregt, mich zu sehen. Meine Gastfamilie bestand aus den Eltern und drei Schwestern im Alter von 10, 14 und 17 Jahren. Dank meiner Gastfamilie habe ich sehr viel gelernt und viele schöne Orte gesehen. Sie nahmen mich mit nach Venedig, in die Toskana, in die Cinque Terre und auf viele andere Ausflüge!

Ich wurde von meinen Schwestern sehr herzlich aufgenommen und sie haben mich in ihr Leben einbezogen. Ich war in der gleichen Klasse wie meine älteste Gastschwester, und sie stellte mich all ihren Freunden vor. Dank der mittleren Schwester begann ich mit den Pfadfindern. Die Pfadfinder haben mich auch toll aufgenommen und wir sind sogar zusammen nach Frankreich gefahren!

Italienisch lernen

Am Anfang war es schwierig, dem Unterricht zu folgen, weil ich kein Italienisch sprach. Aber in der Schule konnte ich viele Italienischstunden nehmen, was mir half, mehr und mehr zu verstehen. Meine Schwester hat mich auch bei den Hausaufgaben unterstützt.

Das meiste Italienisch habe ich aber in meiner Gastfamilie gelernt. Am Anfang haben wir Englisch gesprochen, aber da nicht alle Englisch konnten, war die Verständigung manchmal schwierig, so dass ich gezwungen war, Italienisch zu sprechen.

Unterschiede zwischen Italien und Belgien

Das Leben in Belgien und Italien ist sehr unterschiedlich. In Belgien lebe ich auf dem Land und in Italien fand ich mich plötzlich in der Stadt wieder. Der Schultag endet in Italien viel früher als in Belgien, so dass ich den ganzen Nachmittag Zeit hatte, etwas mit der Familie zu unternehmen, an den Strand zu gehen, andere Städte zu besuchen oder ein Eis essen zu gehen.

Was ich gelernt habe

Ich würde jedem empfehlen, einen Schüleraustausch zu machen. Es ist der beste Weg ist, um persönlich zu wachsen. Ich habe mich getraut, offen für neue Abenteuer zu sein. Der Auslandsaufenthalt hat mir die Augen geöffnet. Ich fühle mich jetzt besser als je zuvor. Danke, Italien!

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Grace war im Austausch in den Niederlanden

Grace war im Austausch in den Niederlanden

Grace aus Neuseeland war als Austauschschülerin in den Niederlanden.

Ich habe mich für die Niederlande entschieden, weil meine Familie ursprünglich von hier stammt. Ich dachte, es wäre toll, die Sprache zu lernen, etwas über die Geschichte und die Architektur zu erfahren und typisches Essen zu probieren. Ich liebe das niederländische Essen! Besonders Bitterballen, Pindakaas und Oliebollen.

Die Menschen haben mich sehr gastfreundlich aufgenommen. Meine Schule war viel größer als in Neuseeland und die Lehrer sind nett und entspannt. Alle sprechen sehr gut Englisch und die Schüler sind neugierig und wissbegierig. Ich hatte als Unterrichtsfächer Englisch, Geschichte, Niederländisch, Mathe, Sport, Religion und Kunst. Es war spannend für mich, die Klassendynamik zu beobachten. Mir ist aufgefallen, dass die Klassenkameraden hier viel enger zusammenhalten als in Neuseeland.

Meine Gastfamilie war fantastisch. Besonders eng bin ich mit meiner Gastschwester verbunden. Wir hatten ähnliche Interessen und haben viel zusammen unternommen. Meine Gasteltern lieben es, durch das Land zu reisen und haben mir so viel gezeigt. Als Familie haben wir jede Woche einen Brettspielabend veranstaltet, was ich sehr mag. Die Zeit mit ihnen war perfekt und ich bin mir zu 100% sicher, dass wir in Kontakt bleiben und uns hoffentlich bald wiedersehen werden!

Wenn ich zukünftigen Gastfamilien einen Rat geben könnte, würde ich sagen: Ermutigt eure Schüler, alles auszuprobieren. Sie werden vielleicht nicht alles mögen, aber sie werden am Ende dankbar sein, was sie alles Neues erleben durften.

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Andreas Austausch in den Niederlanden

Andreas Austausch in den Niederlanden

Andrea aus Italien war als Gastschüler in den Niederlanden.

Ich bin als Kind viel mit meiner Familie gereist. Als wir die Niederlande besuchten, fühlte ich mich gleich zu diesem Land hingezogen und konnte mir gut vorstellen, dort später einmal zu leben. Also entschloss ich mich für einen Schüleraustausch in den Niederlanden.

Meine Gastfamilie war fantastisch! Sie waren so nett und halfen mir bei allem. Nach nur zwei Wochen fühlte ich mich schon wie zu Hause! Ich habe es geliebt, Weihnachten mit ihnen zu verbringen, Geburtstage zu feiern, Ausflüge zu machen und mit der Familie zu Abend zu essen.

Die Schule war manchmal schwierig, aber die Lehrer waren hilfsbereit und erwarteten nicht, dass ich sofort auf dem gleichen Niveau wie die anderen Schüler war, da ich mich erst an die niederländische Sprache gewöhnen musste.

In der Schule Freunde zu finden, war einfach! Die Menschen in Brabant sind einfach sehr gastfreundlich gegenüber Austauschschülern.

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Abigail ging zum Austausch in die Niederlande

Abigail ging zum Austausch in die Niederlande

Abigail aus Australien war Gastschülerin in den Niederlanden.

Meine Mutter wurde in den Niederlanden geboren und ein Teil meiner Familie spricht immer noch Niederländisch, deshalb war es toll, hier einen Austausch zu machen, die Sprache zu lernen und die Kultur besser zu verstehen.

Ich habe mich in meiner Gastfamilie sofort zu Hause gefühlt. Zusammen mit mir war eine italienische Austauschschülerin in der gleichen Familie. Es war toll, den Austausch gemeinsam zu erleben. Unsere Gasteltern und älteren Gastschwestern haben uns überall hin mitgenommen: Ausflüge, Ferien und Aktivitäten. Und genau das würde ich auch zukünftigen Gastfamilien raten: Beziehen Sie Ihre Schüler so viel wie möglich mit ein, aber lassen Sie ihnen auch Raum, ihr eigenes „niederländisches Leben“ zu entdecken!

Die Schule war großartig, die Schüler und Lehrer waren wirklich nett. Meine Englischlehrerin hat mich mit einigen Mädchen aus meiner Klasse bekannt gemacht, die dann meine besten Freundinnen geworden sind.

Obwohl ich schon als Kind in den Niederlanden war, hatte ich einen ziemlichen Kulturschock. Dazu gehörte auch, dass ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule gefahren bin! 😊

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Mirja hat ihr Austauschjahr in Deutschland gemacht

Mirja aus Montenegro war als Gastschülerin in Hamburg

Es war mein großer Traum, in Deutschland zu leben. Die Sprache hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. Man hört immer, dass Deutsch eine der schwierigsten Sprachen ist. Deshalb sprechen nicht viele Leute gut Deutsch und es ist von Vorteil, wenn man diese Sprache beherrscht. Ich habe Deutsch in der Schule gelernt, bevor ich im Austausch war, aber ich war nicht besonders gut darin. Ich wollte richtig fließend und sicher Deutsch sprechen. Wenn man im Land lebt und jeden Tag mit Deutschen und der Sprache zu tun hat, ist es viel einfacher!

Am Anfang war die Sprache schon eine Herausforderung. Ich war ein wenig schüchtern, Deutsch zu sprechen. Außerdem ist es normal, dass nicht jeder Tag perfekt ist, wenn man mit einer Familie zusammenlebt. Mit meiner Familie zu Hause haben wir die ganze Zeit kleine Streitereien. Das Wichtige ist, miteinander zu reden, offen zu sein und sich auch mal zu verzeihen.

Mein Tipp für zukünftige Austauschschüler: Sprecht mit eurer Gastfamilie über alles, was passiert, die guten, schlechten und normalen Dinge, ganz egal. Redet einfach über alles. Das ist eure Familie für fast ein Jahr. Sprecht darüber, was ihr in der Schule gemacht habt, erzählt von eurer Familie zu Hause und was in eurem Heimatland passiert. Sprecht über eure Ideen und Pläne, wohin ihr gehen wollt, was ihr erleben möchtet. Das Wichtigste ist einfach gute Kommunikation: offen und interessiert am Leben der anderen zu sein.

Meine Zeit in Deutschland war wirklich, wirklich schön. Ich hätte es mir nicht besser erträumen können. Ich glaube, dass ich jetzt eine bessere Person bin und aufgeschlossener als vorher. Über meine Gastfamilie kann ich nur das Beste sagen. Sie haben mir so viel Liebe gegeben. Die Familienrituale in Deutschland sind völlig anders als in Südosteuropa. Wir haben oft Brett- und Kartenspiele gemacht und im Garten gegrillt.

Weil dieses Jahr so gut war, möchte ich wieder ins Ausland gehen, um zu studieren. Ich weiß, dass ich nicht in meinem Heimatland bleiben will, aber natürlich immer wieder dorthin zurückkehren werde.

Aber der nächste Schritt ist, dass meine Gastfamilie mich in Montenegro besucht.

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