Vittoria war Austauschschülerin in Deutschland

Vittoria aus Italien war für ein Jahr in Deutschland.

Wo hast du deinen Austausch verbracht?

Ich habe 11 Monate in Starnberg verbracht, einer kleinen Stadt in Bayern, 30 Minuten von München entfernt. Diese Erfahrung war die beste in meinem bisherigen Leben!

Warum Deutschland?

Ich besuche in Italien ein sprachliches Gymnasium und hatte bereits drei Jahre Deutsch gelernt. Ich war nicht sehr gut darin und mochte Deutsch überhaupt nicht. Also dachte ich, das Beste wäre, einfach nach Deutschland zu gehen und die Sprache zu verbessern.

Wie war es, in einer Gastfamilie zu leben?

Ich hatte sogar zwei Gastfamilien. Nach den ersten drei Monaten stellten meine erste Gastfamilie und ich fest, dass wir nicht so gut zueinander passten. Innerhalb von zwei Wochen gelang es STS, eine zweite Gastfamilie für mich zu finden: die beste Familie, die ich je getroffen habe! Ich habe so viele neue Erfahrungen mit ihnen gemacht. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben Ski gefahren, sie haben mir München und viele andere Orte in Deutschland gezeigt. Das Leben in einer fremden Familie kann am Anfang eine Herausforderung sein, aber mit der Zeit lernt man sich kennen und baut eine echte Beziehung auf, vertraut sich und hat sich lieb. Ich verstehe mich inzwischen mit beiden Familien sehr gut und habe sie nach meinem Auslandsjahr wieder besucht.

War es leicht oder schwer, Freunde zu finden?

Wie meine Gastfamilie waren auch meine Freunde das Wichtigste an diesem Auslandsjahr. Ich hatte keine Probleme, Freunde zu finden. Ich bin eine sehr aufgeschlossene Person, die immer offen für neue Freundschaften ist.

Wie war die Schule?

Das System ist ganz anders als in Italien. Meine deutsche Schule war super organisiert. Ich konnte an so vielen Aktivitäten teilnehmen: Volleyball- und Tanzunterricht, verschiedene Sportarten, Sprachkurse, praktische Workshops in Journalismus und Fotografie, Kunst, Mathematik und Geografie, ich durfte beim Jahresendkonzert auftreten, weil ich am Gesangs- und Musikunterricht teilnahm und vieles mehr!

Was ist deine schönste Erinnerung?

Da müsste ich eine sehr lange Liste schreiben! Highlights waren die Klassenfahrt nach Berlin mit meiner Klasse, Urlaub in Berlin mit meiner Gastfamilie und das STS-Camp in Paris. Eine meiner schönsten Erinnerungen ist mein 18. Geburtstag. Ich war ein bisschen traurig, weil das in Italien ein sehr wichtiges Fest ist, und ich habe meine Freunde und vor allem meine Familie vermisst. Aber dank meiner deutschen Freunde und meiner fantastischen Gastfamilie hatte ich die Geburtstagsparty, die ich mir immer gewünscht hatte, mit den Menschen, die mir am wichtigsten sind.

Wie wird sich dein Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Dank dieses Auslandsjahres habe ich mich selbst neu entdeckt und verstanden, was ich in Zukunft machen möchte. Als ich aus Deutschland zurückkam, begann ich mein letztes Jahr am italienischen Gymnasium. Ich habe die deutschen Sprachzertifikate B1 und B2 beim Goethe-Institut abgelegt und meinen Abschluss gemacht. Im September kehre ich nach Deutschland zurück und mache ein Jahr lang ein Praktikum.

Deine besten Tipps für neue Austauschschüler?

  1. Ein Austausch ist eine einmalige Erfahrung, also mach es! Hab keine Angst, steig ins Flugzeug und folge deinem Traum. Du wirst reifer und verantwortungsbewusster, du lernst andere Gewohnheiten und Traditionen als deine eigenen kennen und respektieren, du bekommst eine zweite Familie und findest viele neue Freunde. Ich habe mich in Deutschland verliebt und vermisse das Land jeden Tag mehr, seit ich weg bin.
  2. Beteilige dich aktiv an der Schule und mach alles mit, was dort geboten wird. Auch wenn deine schulischen Leistungen aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht großartig sein können. Teilnahme und Interesse werden auf jeden Fall gewürdigt und belohnt!
  3. Sieh das Ende deines Austauschjahres nicht als etwas Trauriges an, sondern schätze diese Erfahrung, die dir in Zukunft sicherlich viele Möglichkeiten eröffnet!

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Jenny war im Auslandsjahr in Costa Rica

Jenny aus Norwegen war zum Austausch in Costa Rica.

Warum hast du dich für einen Austausch entschlossen?

Das fing an, als ich noch klein war. Meine Schwestern erzählten mir von ihren Austauschprogrammen und Erfahrungen beim Reisen um die Welt. Mein Traum war schon immer zu reisen, und ein Austauschjahr ist die perfekte Möglichkeit, das zu tun. Außerdem wollte ich wissen, wie die High School in einem anderen Land aussieht und wie unterschiedlich das Leben anderer Teenager ist. Durch ein Austauschjahr habe ich die Welt auf eine völlig andere Art und Weise kennengelernt als durch das Sitzen auf der Schulbank in Norwegen.

Wo bist du hingegangen und warum?

Ich habe mich für Costa Rica entschieden, weil ich Spanisch lernen wollte, wegen der schönen Natur und weil die Kultur so anders ist als in meinem Heimatland Norwegen.

Wie war es, bei einer Gastfamilie zu leben?

Meine Gastfamilie war sehr groß und hat mich herzlich aufgenommen. Ich habe immer noch Kontakt zu ihnen und wir planen schon meinen nächsten Besuch. Natürlich hatten wir wegen der großen kulturellen Unterschiede unsere Meinungsverschiedenheiten, aber im Großen und Ganzen lief alles gut, und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Gastfamilie hatte.

Wie war die Schule?

Die Schule hat Riesenspaß gemacht! In meiner Schule gab es viele Tiere, von Krokodilen bis zu Waschbären. Ich kam in die beste Klasse überhaupt, und meine Klassenkameraden wurden meine besten Freunde. Alle waren sehr gastfreundlich und integrativ. Ich bin auf eine öffentliche Schule gegangen, und das Bildungsniveau war nicht sehr hoch, aber ich habe viel Spanisch gelernt, viel über das Land und über die Menschen, die dort leben.

Wie hast du deine Freizeit verbracht?

Ich habe viele Hobbys ausprobiert, zum Beispiel Schwimmen und Tae Bo. Außerdem habe ich meinen Gasteltern bei der Betreuung der Kinder geholfen und viel Zeit mit der Familie verbracht. Manchmal bin ich zum Lernen zu meiner Freundin nach Hause gegangen, weil wir fast Nachbarn waren.

War es leicht oder schwer, Freunde zu finden?

Für mich war es sehr einfach. Ich hatte das Glück, in eine tolle Klasse zu kommen, und meine Mitschüler waren sehr aufgeschlossen. Wegen der Sprachbarriere war es zuerst ein wenig schwierig, tiefere Verbindungen zu knüpfen. Aber nach ein paar Monaten wurde es einfacher, und ich hatte nie wirklich Probleme Freunde zu finden.

Was war deine größte Herausforderung? Wie hast du sie gemeistert?

Das war die Sprache, aber nach und nach habe ich Spanisch gelernt. Meine Gastfamilie und meine Freunde konnten kein Englisch, was mich dazu zwang, Spanisch zu sprechen, weil es keine andere Möglichkeit gab. Ich bin sehr stolz darauf, die Sprache in 10 Monaten gelernt zu haben, und jetzt ist mein Spanisch besser als mein Englisch!

Was war das Beste an deinem Austauschjahr?

Das Beste war meine persönliche Entwicklung und dass ich die Welt auf eine neue Art und Weise kennenlernen konnte.

Was ist deine schönste Erinnerung?

Das war mein erster Ausflug mit den anderen Austauschschülern. Wir sind nach Ostional in Guanacaste gefahren, eine der schönsten Gegenden des Landes. Wir sind um 4 Uhr morgens aufgewacht, um zu sehen, wie die Babyschildkröten ins Meer springen. Das war die beste Reise, die ich je gemacht habe.

Was hast du gelernt?

Neben der Sprache habe ich gelernt, dass die Menschen unterschiedlich sind und dass das okay ist. Es kann schwierig sein, mit Menschen zu diskutieren, vor allem mit der älteren Generation, die eher traditionell ist und keine anderen Meinungen hören will. Ich habe gelernt, dass man nicht mit jedem diskutieren muss, dass nicht jeder die eigene Meinung hören will und dass das in Ordnung ist.

Empfiehlst du einen Austausch?

Ja, auf jeden Fall. Ein Austausch ist für fast jeden toll, aber ich empfehle Costa Rica für Leute, die geduldig und verantwortungsbewusst sind. Costa Rica ist ein wunderschönes Land, aber es ist sehr wichtig, vorsichtig zu sein und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Außerdem haben die Menschen dort vielleicht ganz andere Ansichten als du, und die kulturellen Unterschiede können sehr groß sein. Ein Austausch hilft dir, die Welt besser zu verstehen, er zeigt dir schöne Orte und du triffst tolle Menschen. Es ist eine Erfahrung, die man nur einmal im Leben macht.

Ein guter Tipp?

Höre auf deine Gastfamilie und ihre Ratschläge. Sie kennen ihr Land und wissen, was sicher ist und was nicht.

Wie wird sich der Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Ich bin gerade von einem zweimonatigen Erasmus-Austausch in Spanien zurückgekommen. Ohne meine Zeit in Costa Rica wäre das nicht möglich gewesen! Jetzt bin ich für drei Monate in Norwegen, um meinen Abschluss zu machen. Danach werde ich zurück nach Costa Rica gehen.

Durch den Austausch bin ich viel reifer geworden und mit so vielen Menschen in Kontakt gekommen, dass ich es kaum erwarten kann, sie wieder zu treffen. Mein Austausch hat mir auch ein Gefühl von Unabhängigkeit gegeben. Ich fühle mich viel selbstbewusster.

Warum hast du dich für STS entschieden?

STS hat eine große Auswahl an Ländern, sie sind sehr kulant mit der Covid-19-Situation umgegangen und haben mir erlaubt, zu stornieren und trotzdem mein Geld zurückzubekommen, was bei anderen Organisationen nicht möglich war. Außerdem habe ich in meinem Interview einen sehr guten Eindruck von STS gewonnen. Auch meine Schwester ist mit STS gereist und hat eine gute Erfahrung gemacht. Ich war so zufrieden, dass wir jetzt einen STS-Austauschschüler aus Mexiko aufnehmen.

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Cedric hat sein Austauschjahr in Kanada gemacht

Cedric aus der Schweiz war als Austauschschüler in Kanada.

Warum hast du dich für Kanada entschieden?

Meine Eltern hielten das für eine sicherere Alternative zu den USA, wo ich ursprünglich hinwollte. Ich bereue aber nicht, nach Kanada gegangen zu sein. Es ist den USA sehr ähnlich.

Wie kamst du darauf, einen Austausch zu machen?

Ich wollte mehr von der Welt sehen, solange ich noch jung bin und mein Englisch verbessern.

Wie hat es dir in deiner Gastfamilie gefallen?

Es war eine ziemlich coole Erfahrung! Wenn man seiner Gastfamilie nahesteht, ist es, als würde man mit seinen besten Freunden in einem Haus wohnen. Allerdings habe ich meine Schweizer Familie vermisst.

Wie war die Schule?

Die Schule war sehr interessant. Es ist viel einfacher als in der Schweiz, da man sich seinen Stundenplan nach den eigenen Interessen zusammenstellen kann. Die Tests sind nicht so schwer und man hat mehr Freizeit, in der man das Land und seine Kultur erkunden kann.

Wie hast du deine Freizeit verbracht?

Da ich ziemlich abgelegen gelebt habe, habe ich angefangen zu wandern. Ich habe stundenlange Spaziergänge in der Natur unternommen. Mit Freunden bin ich oft in die Stadt gefahren, um ins Einkaufszentrum oder Essen zu gehen.

War es leicht, Freunde zu finden?

Freunde zu finden war für mich sehr einfach, da ich ein extrovertierter Mensch bin. Kanadier sind ohnehin sehr freundlich. Wenn ich Leute angesprochen und Gesprächen begonnen habe, sind oft neue Freundschaften daraus entstanden.

Was war deine größte Herausforderung und wie hast du sie gemeistert?

Nichts war wirklich zu Fuß erreichbar. Die Stadt war nur 30 Minuten mit dem Auto entfernt, aber da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gab, musste ich mich immer von meinen Freunden oder meiner Gastfamilie fahren lassen. Da alle meine Freunde in der 12. Klasse waren, war das kein Problem, alle hatten einen Führerschein. Aber es war schon eine kleine Herausforderung, als ich frisch da war und noch nicht viele Freunde gefunden hatte. Eine weitere Herausforderung war das extrem kalte Wetter. Manchmal waren wir tagelang eingeschlossen, weil die Straßen so schlecht waren, dass die Schule ausfallen musste.

Was war das Beste an deinem Austausch?

Die vielen Freunde, die ich gefunden habe! Ich bin immer noch in Kontakt mit ihnen und werde sie diesen Sommer besuchen.

Was ist deine schönste Erinnerung?

Der Canada Day am 1. Juli. Es war die letzte Nacht, die ich in Kanada verbracht habe. Ich war mit all meinen Freunden zusammen und konnte mich von ihnen verabschieden. Es war unglaublich traurig, aber auch sehr schön, denn es gab ein Feuerwerk und eine tolle Atmosphäre.

Was hast du gelernt?

Sage niemals nein zu neuen Erfahrungen, und Abschiede dauern nicht ewig.

Deine besten Tipps?

  1. Fang keine Beziehung an, denn es wird vorbei sein, sobald du nach Hause gehst.
  2. Verbringe so viel Zeit wie möglich mit Freunden und deiner Gastfamilie.
  3. Sei nicht so viel am Handy.

Warst du mit der STS zufrieden?

Ja, sehr. Meine Freunde haben mir STS empfohlen und sie hatten Kanada im Programm. Alle meine Fragen wurden immer beantwortet, und alles wurde professionell gehandhabt.

Wie wird sich der Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Ich habe mein Englisch verbessert, was sehr wichtig ist für das, was ich in Zukunft machen möchte. Ich habe Freunde gefunden, die ich wahrscheinlich ein Leben lang behalten werde. Außerdem bin ich viel erwachsener geworden, da ich meine Eltern nicht ständig um mich hatte.

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Amanda war Austauschschülerin in Australien

Amanda aus Finnland ist als Austauschschülerin in Australien.

Wie hast du dich für Australien entschieden?

Ich weiß noch, dass ich eine Liste mit den Vor- und Nachteilen eines Austauschjahres geschrieben hatte, bevor ich mich für mein Interview mit STS angemeldet habe. Ich wusste, die Entscheidung zu gehen oder nicht könnte mein Leben verändern. Ich kam zu dem Schluss, dass die Chancen und positiven Dinge die negativen überwogen. Heute weiß ich, dass ich richtig lag, und ich habe meine Entscheidung kein einziges Mal bereut. Ich bin für 12 Monate an die Sunshine Coast in Australien gegangen, anfangs ohne bestimmte Erwartungen. Das Leben an der Sunshine Coast war besser, als ich es mir je vorgestellt hatte. Ein Leben wie in einem Traum!

Beschreib uns Australien als Austauschziel

Es ist der perfekte Ort für alle, die ein echtes australisches Strandleben führen wollen. Das Leben wird hier nie langweilig, es gibt immer neue Dinge zu tun und Orte zu sehen. Was mir an Australien am besten gefällt, ist der entspannte Lebensstil. Ich liebe es, an den Wochenenden früh aufzustehen, um spazieren zu gehen, zu surfen, morgens zu schwimmen, ein australisches Frühstück zu essen und auf einem Markt einzukaufen und lecker zu essen. Das Leben ist langsam und dass ich Kängurus auf der Straße sehe, ist ein Traum. Ich habe mich in die australische Lebensart verliebt und kann es kaum erwarten, nach meinem Highschool-Abschluss in Finnland zurückzukommen und herumzureisen.

Wie sieht dein Alltag aus?

In der Schule trage ich eine Uniform und nachmittags gehe ich im Bikini an den Strand. Die meisten Tage verbringe ich mit Freunden am Strand, beim Grillen, beim Wandern, bei Wochenendausflügen zu Stränden, Wasserfällen oder Märkten, und am liebsten schaue ich mir so oft wie möglich Sonnenauf- und -untergänge an.

Was ist deine schönste Erinnerung?

Es ist unmöglich, eine Lieblingserinnerung zu nennen! Aber eine Nacht, die ich nie vergessen werde, ist ein Konzert, das ich mit drei Freunden besucht habe. Ein paar Reisen durch Australien, die meine Schule für alle internationalen Studenten organisiert hat, waren auch toll.

Was hast du gelernt?

Ein Austauschjahr verändert die Einstellung zum Leben. Es verändert dich als Person und macht dich unabhängiger. Früher war ich sehr auf die Schule fokussiert, aber das Leben in Australien hat mir gezeigt, dass die Schule nur ein Teil des Lebens ist. Wirklich wichtig ist, neue Orte zu sehen, Erinnerungen zu schaffen und Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt.

Bist du mit STS zufrieden?

Das Team von STS hat mich während des gesamten Prozesses sehr unterstützt und mir bei der Entscheidung, welche Gegend und welche Schule am besten zu mir passen, sehr geholfen.

Hast du Tipps für zukünftige Austauschschüler?

  1. Jeder kann es machen!
    Man muss nicht sehr kontaktfreudig sein oder sich selbst perfekt kennen.
  2. Vergleiche nicht!
    Vergleiche dich und deine Erfahrungen nicht mit denen anderer Austauschschüler. Jeder macht eine einzigartige Erfahrung, und was auch immer passiert, es wird dich als Person sehr verändern, du wirst unabhängiger werden und Erinnerungen und Freunde fürs Leben finden.
  3. Schätze die kleinen Dinge!
    Ein Austauschjahr wird nicht immer 100%ig perfekt sein. Wertschätzung und Dankbarkeit für all die kleinen und positiven Dinge im Alltag sind sehr wichtig.

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Eliza war in Schweden im Austausch

Eliza aus den Niederlanden war zum Austausch in Schweden.

Warum hast du einen Austausch gemacht?

Ich wollte eine eigene Erfahrung machen, weg von allem, was ich zu Hause für normal hielt. Ich wollte neue Dinge und Kulturen kennen lernen.

Wie war es, in einer Gastfamilie zu leben?

Meine Gastfamilie war fantastisch, wir haben uns von Anfang an gut verstanden, und sie haben mich zu vielen Abenteuern mitgenommen.

War es schwer neue Freunde zu finden?

Es war einfach, Freunde zu finden. Es dauert ein bisschen länger, bis sich die Schweden öffnen, aber wenn sie es tun, sind sie die nettesten Menschen, die man kennenlernen kann.

Was hast du während deines Auslandsaufenthalts gelernt?

Ich habe gelernt, wie man Schwedisch spricht, und ich habe viel über die schwedische und samische Kultur gelernt. Vor allem habe ich gelernt, unabhängiger und selbstbewusster zu werden.

Was war das Beste an deinem Austausch?

Ich habe so viele andere Austauschschüler bei den Wochenenden, die STS organisiert hat, kennengelernt. Nach zwei Tagen fühlten sie sich wie meine besten Freunde an.

Deine schönste Erinnerung?

Eine ehemalige Austauschschülerin, die bei meiner Gastfamilie gelebt hat, kam mit ihrer Familie in den Osterferien zu Besuch. Wir verbrachten eine Nacht in einer der Hütten meiner Gastfamilie und machten einen kleinen Ausflug nach Norwegen.

Kannst du einen Schüleraustausch empfehlen?

Ja! Es ist eine tolle Möglichkeit, unabhängiger zu werden, andere Menschen und Kulturen kennenzulernen, eine neue Sprache zu lernen und die Welt in einem anderen Licht zu sehen.

Empfiehlst du Schweden als Gastland?

Ja. Ich würde jedem, der eine neue Sprache und Kultur lernen möchte und ein bisschen kaltes Wetter abkann raten, nach Schweden zu gehen. Die langen Winter können anstrengend sein, aber all die Schneeaktivitäten an den Wochenenden und die Nordlichter haben mich motiviert und glücklich gemacht.

Warum hast du dich für STS entschieden?

Ich hatte ein gutes Gefühl, als ich mit STS sprach. Sie erklärten mir alles sehr gut, haben mich offen über das Austauschjahr informiert und halfen mir bei der Bewerbung. STS war immer schnell zur Stelle, wenn Probleme auftraten und hat dafür gesorgt, dass mein Austausch reibungslos verlief.

Welche Pläne hast du für die Zukunft?

Vor meinem Austausch hätte ich nie in Betracht gezogen, an einer Universität im Ausland zu studieren, aber mein Austauschjahr hat mir das Vertrauen gegeben, dies zu tun. Vielleicht wird es Schweden!

Deine Tipps für zukünftige Austauschschüler?

  1. Fangt so früh wie möglich an, die Sprache zu sprechen. Es macht so viel Spaß und du lernst am besten beim Sprechen!
  2. Nutze jede Gelegenheit, um neue Dinge auszuprobieren. Wähle in der Schule ein Fach, das du zu Hause nicht wählen kannst, tritt einem Verein bei, probiere neue Sportarten und Aktivitäten aus. Diese Chance hat man nur einmal im Leben.
  3. Ein Ernährungstipp: Iss so viel "köttbullar med lingonsylt" (Fleischbällchen mit Marmelade) wie du kannst!

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Simon war Gastschüler in den USA

Simon Hyberg aus Schweden hat einen Austausch in Louisiana, USA gemacht.

Woher kam die Idee für einen Austausch?

Es war nicht wirklich geplant, ich habe eine Broschüre in meiner Schule gesehen und es hat mich sofort angesprochen.

Wie ist es, bei einer Gastfamilie zu leben?

Ich hatte eine wirklich gute Gastfamilie. Sie haben mich wie ihr eigenes Kind behandelt und ich sehe sie als meine Familie an.

Was hast du in deiner Freizeit gemacht? Hast du irgendwelche neuen Hobbys gefunden?

Die meiste Zeit habe ich mit Freunden abgehangen. Wir sind zum Bowling, in Restaurants, zum Angeln gegangen oder haben einfach Zeit miteinander verbracht. Ich bin so froh, dass ich Baseball ausprobieren konnte. Ich habe so viel darüber gelernt und es macht sehr viel Spaß.

Wie hast du Freunde gefunden?

Für mich war es leicht. An den ersten Tagen in der Schule gab es viele Leute, die Fragen hatten. Es stellte sich heraus, dass es wirklich einfach war, mit ihnen zu reden, und wir hatten viele gemeinsame Interessen.

Was war deine größte Herausforderung?

Die schwierigsten Dinge im Leben sind "Hallo" und "Auf Wiedersehen" zu sagen. Am Anfang war der Kulturschock eine große Herausforderung für mich, weil ich einige meiner Hobbys aufgeben und mich an viele Dinge gewöhnen musste, die für mich völlig anders waren. Und der Abschied war schwer, denn ich habe einen Teil von mir zurückgelassen. Es ist schwer, sich von Dingen zu verabschieden, an die ich mich den Rest meines Lebens erinnern werde. Es fühlt sich an, als hast du dieses neue Leben und dann ist alles einfach wieder weg.

Natürlich kann ich meine Freunde anrufen und ihnen texten, aber es ist nicht dasselbe, wie sie zu treffen. Und ich vermisse meine amerikanische Familie. Dafür werde immer eine zweite Heimat haben, die ich besuchen kann. Ein Austausch ist eine Achterbahnfahrt. Ich hatte meine Höhen und Tiefen, so wie vorher auch, aber an einem anderen Ort. Eine große Herausforderung für mich war, dass ich wirklich selbständig werden musste. Man muss sich um viele Dinge kümmern, weil man nicht bei seinen Eltern ist. Dadurch bin ich viel erwachsener geworden!

Was ist deine schönste Erinnerung?

Es gibt zwei Dinge, die mir während meines Jahres besonders gut gefallen haben. Eines davon war die Reise nach Tennessee, wo wir die Ruby Falls besucht haben, einen Wasserfall in einer Höhle. Das war wirklich cool! Das zweite war ein Ausflug an den Golf von Mexiko, wo wir angeln waren. Es war so schön dort, man konnte den Ozean sehen, wohin man auch blickte. Ich könnte mir vorstellen, dorthin zu ziehen, wenn da nicht die Hurrikans wären 😊.

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Theo studied on high school in the USA

Theo studied on high school in the USA

Theo from Sweden on exchange in Illinois, USA.

Why did you choose to go on exchange?

I chose to go for a couple of reasons. One being that I love traveling and seeing the world, another that I wanted my English to be more proficient. I chose to go to the USA to get the chance to play hockey and to experience the American high school spirit and school sports.

How was high school in the USA?

High school in the USA is just as much about clubs and sports as school itself. Extracurricular activities is a big thing. Joining those activities is great to make friends. A week after I arrived the hockey season started. I met a lot of new people and got a lot of new friends through hockey. If you are not a sports person, there are plenty of other clubs available. I really recommend Best Buddies, it is an amazing organization that I was a part of during my year.

What do you think about high school sports?

It was so much fun and exciting with the new teammates, coaches, and friends. High school sports is just something you must experience yourself to understand; student sections, rivalries, hard work, and lots of fun. I can only look back and say that everyone should get a chance to experience this, as a player and as a spectator.

How was it to live with a host family?

I think that one of the scariest things for everyone going on an exchange is to live with another family. Personally, the scariest thing for me was the first meeting with my family at the airport when arriving to the USA. But it went really well. My host family kept the conversation going and we really got to know each other during the 90-minute car ride to the house. After a month or two they started to feel like my own family.

My best advice for any future exchange student is to not overthink everything. Especially not living with a host family. Don’t worry – they want you there, they chose you.

Theo studied on high school in the USA

What are your favorite memories?

To be honest, my entire exchange was one big, fantastic memory, and I really cherished everything that I got to experience. But here are some really nice memories:

  • My ice hockey team made it to the State Championship. We unfortunately fell in the final and therefore finished second in state but it was so much fun.
  • I appeared in the all-star game. I loved the all-star game because I got to know the people I had seen as opponents and rivals for an entire season. We now shared things about the season with each other from our different perspectives.
  • Being part of the “Best Buddies” organization. The organization helps people with special needs during their education. We helped them improve their mobility, strength, and endurance. My “Best Buddies” will be with me for the rest of my life. I have learned so many new things from them and more importantly, I have gotten a bunch of new friends.

Why did you choose to go with STS?

I chose STS because my first impression was that they did not just want to “sell” me an exchange year. They wanted me to be ready and to think things through before I took a decision. That is also why I would recommend STS, they are not like any exchange company that just wants to earn money, they want to make sure you get an unforgettable experience.

Any advice to future students?

I am truly grateful for everything I have experienced and everyone I have gotten to know. Everyone that gets the chance to experience a year abroad should take it! If you do, my absolute best advice is to be open minded and try to not have too many expectations. My year was not like any of my expectations, but it was still the best year of my life!”

What are you doing next?

I will finish my high school education in Sweden, and in a couple of years I am hopefully in college studying psychology and/or law.

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Johan chose to study in Japan

Johan from Norway is on high school exchange in Tokyo, Japan. Here’s his story.

I was not prepared to gain such a deep understanding

I left Norway with a vague idea about what I was going to learn and experience. I had heard stories from other exchange students that you grow and make a lot of friends, but I was not prepared to gain such a deep understanding of the Japanese culture, the people, and myself. I have grown, learned, and achieved more these past 6 months than I have in 3 years at home. Up until this part of my journey, I have shared tons of amazing, good, bad, and sad memories with people that I will always remember. I have made lifelong friends; people I can now call a part of my family.

The Japanese have truly changed my way of thinking

When I first came to Japan, I promised myself to try to do things outside my comfort zone. Every day I leave the house to visit a new and different restaurant or a famous building, meet someone, or work some small jobs like teaching English, working on a grape farm, or helping at a Japanese festival. The Japanese have truly changed my way of thinking in a lot of different areas. Their thoughts on happiness, school, freedom, how to act toward others, and much more, are extremely fascinating and have completely changed me. It is of course not always easy living alone in a foreign country and I have gone through many trials. But with patience and support, I have pushed through it and grown because of it.

People in other cultures often have a different way of thinking than you do. My advice to future exchange students is to learn to understand what that way of thinking is, learn about people, about humans, and you will grow a lot.

I am so glad I was able to go on this exchange

If I traveled back in time and told myself two years ago that today I would be on exchange in Japan, an adventure of a lifetime, being able to speak Japanese, having amazing friends, having a dream that I am doing my best to achieve while feeling a deep sense of gratefulness and love for my family and friends, I would not believe what just came out of my mouth. I am so glad I was able to go on this exchange. This fascinating place on earth, with a culture, a way of thinking, and a language that is completely different from mine, has changed my life for the better. Thank you so much.

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Lucie was on high school exchange in the USA

Lucie Caste from France spent her exchange in Dallas/Fort Worth in Texas, USA. We asked her some questions about her experience.

How was it to live with a host family?

Living with my host family was a bit weird at first because they were very different from my family. But we learned to know each other and they became my second family. I spent amazing moments with them.

How was school?

School was very fun! I loved the school spirit, there were always some fun activities. The students were curious to learn about my culture, which led me to many friendships.

Any new hobbies?

It made me discover many new hobbies that I would never have tried at home such as theater, track and field, and dance!

Was it easy/hard to get friends?

At first, it was a little hard. I was talking to many people, but I felt like no one was my friend. But I understood that friendships take time, and I made lifelong friends.

What was a challenge for you?

A big challenge for me was to be able to travel alone and create a new life there. Before I left I was quite shy and scared to be alone in any situation. But going on an exchange year made me overcome my fears and I became a lot more independent

What was the best thing about your exchange year?

The best thing about my exchange year was definitely the encounters. I met amazing people who changed me forever and I think I did change their lives a little too. But also that it made me step out of my comfort zone and made me see life in a different light.

What’s your best memory?

My best memory was the trip to my host family’s lake house. There, we shared simple but amazing moments, laughing and learning about each other. This is when I really felt like I was a part of the family.

What are your main learnings?

My main learnings are to step out of my comfort zone because this is how you will discover so many new things. To live in the moment because time flies. That home can be anywhere.

Can you recommend going?

Absolutely, this year changed me forever, I discovered and became a better version of myself. I would recommend anyone that has the opportunity to go on an exchange year!

Your top advice?

My top advice would be to live the moment and take all the opportunities that life offers you, but also to create those opportunities by stepping out of your comfort zone and try something new because it’s better to have remorse than regrets.

Why did you choose STS?

I chose STS because I heard many people talking about their experiences with this organization, and when I called to ask some questions, they were really nice and helpful. I don’t regret my choice because I had the best time ever!

How will your exchange affect your future?

I am sure my exchange will affect my future in a positive way. It already did in the way I see things and it helped me understand what I want to do in the future.

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Barbara was on an exchange year in Costa Rica

Barbara from Italy went on exchange to Costa Rica.

Why did you go on exchange?

I decided to go on an exchange year because I wanted to challenge myself and chose Costa Rica to get to know a different part of the world.

How was it to live with a host family?

I got the chance to live with an awesome host family with three sisters (one of them is another exchange student from Sweden) and we get along like real sisters. I couldn’t have wished for a better family. They take care of me and are always here to help me.

How was school?

School is where you make friends. Everyone is really super nice. School can also be quite challenging sometimes, because of the language barrier. But with daily practice, it gets easier, and you will make fast progress. That’s the amazing thing about an exchange year, you are being challenged every day. You do things that get you out of your comfort zone and you grow as a person. You get to experience totally different things than in your home country,

Any special memory?

On Independence Day, September 15, all schools join for a big parade. Every school performs a dance with the school band. I joined the dancers, and I learned the dance. This is something I never thought I would do – I’m not a dancer. But, I’m so glad I did. The way my host family was so proud of me and them calling me their daughter, melted my heart.

Can you recommend going on exchange?

Yes, it will truly change your way of thinking and make you appreciate life at its fullest and enjoy every moment. You may have doubts if making an exchange is the right choice for you. I can only say: Challenge yourself and go on an exchange year and prepare yourself for the best time of your life. You won't regret it and it will also help you get a clearer view of what you want to accomplish in your future.

Can you recommend STS?

Yes. I had never problems with anything and they give you chances to experience all amazing things. You will always have someone to talk to and to get advice from.

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Joelle hat ein Austauschjahr in den USA gemacht

Joelle from Switzerland was on exchange in Texas, USA.

Where did you go on exchange?

I was placed in Stephenville, a small city in Texas. In the beginning, I wasn’t sure if I would like the place, but I thought I should give it a chance and try it out. It turned out to be the best decision I ever made. I love this town and the people there so much, it’s incredible. I had the best year of my life.

The best about your exchange?

The best thing is that I was able to meet so many amazing and inspiring people and that I made friendships for a lifetime. I experienced so many new and interesting things and learned so much about myself. I collected memories I will never forget, and this year will always have a really special place in my heart.

The best memory?

The best memories are the football games and prom night. I love the high school spirit, the connection between the teammates is incredible. The whole school feels like a big family.

What did you learn?

Besides the language, I also learned a lot about life in general and about myself. I am way more independent now and have a completely different view of life in general. When you go study abroad, you will definitely step out of your comfort zone and you will gain so much knowledge and experiences that are priceless.

What are your 3 top advice for someone who wants to go?

  1. Enjoy every day, the year will go by so fast.
  2. Always try to see the positive side and be open to everything.
  3. Talk to people and don’t be scared. They are all so sweet and nice.

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Amelie went on high school in Sweden

Amelie went on high school in Sweden

We managed to get an interview with Amelie from Italy. She was on exchange in Uddevalla, Sweden for 322 days.

Why did you go on exchange?

Because I have always been interested in Sweden and I wanted to experience something new while escaping my ordinary life.

How was the school compared to your home school?

It was so much fun! I was very much surprised about how nice both the students and teachers were, how different the school days from the ones in Italy were and I was very fond of the whole school system. I liked the freedom we had, the friendships between teachers and students, the subjects, even the school lunch!

Describe your host family. What was it like to live with a host family?

It really is like living with a friend and second family. So many laughs, jokes, funny moments and so much love. I really enjoyed the way we didn’t just live beside each other, but with each other. Especially during Covid time it was really helpful having a host family you trusted and enjoyed spending time with. Of course it is not 100% like living at home, in your country of origin, but it shows you things you never would've experienced, habits you never would've thought of and it helps you to grow up and become responsible.

What did the exchange give you?

A lot of laughs and tears in the end when I had to leave. It gave me unforgettable memories, taught me about life and helped finding myself. I am really glad I got to experience this year in Sweden. I got a second family, friends for a lifetime, a new language I can practice on, and I learned so much – not only in school, but in and for life.

What was the best thing with your exchange?

It's hard to only name one thing, but I'd definitely say the fact that I am able to understand and talk in another language and the fact that I made friends for life.

What is your best/weirdest memory?

The best memories would probably be when me and my friends went to the ocean, at 00:00 and we were still able to see the sunset and swim.

The weirdest memories are definitely about the food in Sweden. On my first day of school, the others in my class invited me for lunch – we got pizza. Just that, in Sweden at least, the pizzas could appear kind of odd. One of my friends ate a pizza with chicken, curry, banana, and peanuts, the other one ate a pizza with kebab, fries and salad!?!?!

What is your advice to future students?

Enjoy every single second, take pictures and videos, don't worry about missing out something in your country of origin and don't be shy. You only live once, right?

Why did you choose STS?

It was the first organization we got in touch with. After the first online-meeting I was already really sure about it and trusted the coordinator.

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