Tamara hat ein Austauschjahr in Deutschland gemacht

Tamara hat ein Austauschjahr in Deutschland gemacht

Tamara aus der Slowakei hat ihr Austauschjahr in Deutschland gemacht.

Dieses Jahr hat mein Leben für immer geprägt!

Mein Austauschjahr in Deutschland ist nun zu Ende – und obwohl ich wusste, dass dieser Moment irgendwann kommen würde, war ich nie wirklich darauf vorbereitet. Als ich nach Deutschland kam, war ich einfach nur ein Mädchen aus einem anderen Land, mit einem Koffer voller Erwartungen, Unsicherheiten und Fragen. Heute bin ich wieder zu Hause – mit einem Koffer voller Erinnerungen, Umarmungen, Lachen, Freundschaften und all den scheinbar alltäglichen Momenten, die plötzlich zu den kostbarsten geworden sind.

Das größte Geschenk

Dieses Jahr hat mir viel mehr gegeben, als ich mir jemals vorstellen konnte. Ich habe viel über die Welt gelernt und über mich selbst. Doch das Wertvollste, das ich mitgenommen habe, ist ein neues „Zuhause“, das mir meine Gastfamilie geschenkt hat. Sie waren meine Stütze, mein Halt, mein sicherer Ort. Sie haben mir viel mehr gegeben als nur ein Dach über dem Kopf. Sie haben mir Raum gegeben, ich selbst zu sein, mich frei, angenommen und verstanden zu fühlen. Ich weiß, dass dieses Jahr ohne sie niemals das geworden wäre, was es war. Und auch wenn wir uns schon verabschiedet haben – sie bleiben für immer in meinem Herzen.

Danke STS

Ebenso möchte ich auch STS meinen tiefsten Dank aussprechen – dafür, dass Sie mich auf diesem Weg begleitet haben, dass Sie im Hintergrund stets eine verlässliche Stütze waren. Dafür, dass ich mich immer an Sie wenden konnte, wenn ich Hilfe brauchte. Ihre Unterstützung hat mir das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Auch dank Ihnen konnte ich dieses besondere Jahr in vollen Zügen genießen und alles meistern, was dazugehört – mit all der Freude, aber auch mit den Herausforderungen, die mich wachsen ließen.

Danke, dass ich Teil von etwas so Besonderem sein durfte!

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Santiago hat ein Austauschjahr in Deutschland gemacht

Santiago hat ein Austauschjahr in Deutschland gemacht

Santiago aus Mexiko hat ein Schuljahr in Deutschland verbracht.

Im letzten Schuljahr war ich Austauschschüler mit STS in Deutschland. Mein Plan war, hier eine neue Kultur zu erleben, mein Deutsch zu verbessern, so viel wie möglich zu entdecken, mich selbst herauszufordern und meine Komfortzone zu verlassen. Deutschland schien mir die perfekte neue Heimat für ein Jahr und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Am Anfang war ich ein bisschen überwältigt von der neuen Schule und dem anderen Lebensstil. Ich erlebte einige Kulturschocks. Aber mit der Zeit fand ich meinen Rhythmus und gewöhnte mich an mein neues Leben. Hier ist die Kurzfassung meines Jahres in Fulda, Deutschland.

Meine GROSSE Gastfamilie

Schon in dem Moment, als ich am Flughafen landete und von meiner Gastfamilie begrüßt wurde, fühlte ich ganz viel Wärme in ihnen. Sie brachten einen Ballon und den Familienhund mit und begrüßten mich mit herzlichem Lächeln. So machten sie mir den Start ganz einfach. Das Leben in einer Gastfamilie war eine einmalige Erfahrung. Was für eine Überraschung, dass ich eine sechsköpfige Familie haben sollte! Ich selbst habe nur einen jüngeren Bruder. Natürlich gab es zwischendurch auch mal kleine Auseinandersetzungen, aber die waren Teil des Erlebnisses.

Ich habe viel über die deutsche Kultur und das Alltagsleben gelernt, gewöhnte mich an Abendessen zu einer ungewohnten Zeit und freute mich immer auf Kaffee und Kuchen mit Oma und Opa am Sonntag. Meine Gastfamilie war einfach die Beste! Ich baute zu jedem Familienmitglied eine enge Beziehung auf, sogar mit der Verwandtschaft und Familienfreunden. Wir reisten in den Herbstferien zusammen nach Griechenland und im Winter in die österreichischen Alpen. Das war mein erstes Mal auf Skiern und ein Highlight, das ich nicht vergessen werde. Ich durfte auch Fußballspiele in einigen der besten Stadien Deutschlands erleben und habe viele schöne Erinnerungen an ganz normale Tage, die wir miteinander verbracht haben.

Meine deutsche Schule

Meine Schule in Fulda war ganz anders als in Mexiko. Ich war überrascht, als ich im Gymnasium ankam und feststellte, dass alle Schüler von der 5. bis zur 13. Klasse im selben Gebäude untergebracht waren. Die Schule kam mir auch sehr viel ernsthafter vor. Die Schüler gingen viel förmlicher mit den Lehrern um. Es gab wenig Hausaufgaben und Gruppenprojekte, stattdessen viele Klausuren. Trotzdem lebte ich mich nach ein paar Wochen ein und nutzte die Gelegenheit, mein Deutsch zu verbessern und viel Neues zu lernen.

Darstellendes Spiel (Theater) wurde mein Lieblingsfach. Es bedeutete eine große Herausforderung, aber auch sehr viel Spaß, in einer anderen Sprache zu schauspielern (auch wenn ich nicht besonders begabt darin war). Ich habe viele lustige Momente mit meinen Klassenkameraden erlebt. In der Schule fand ich auch meine ersten guten Freunde, mit denen ich das ganze Schuljahr lang viel Zeit verbrachte. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass sie mutig und nett genug waren, mich in den ersten Tagen anzusprechen. Obwohl sie am Anfang viel Englisch mit mir sprechen mussten, hatten sie kein Problem damit. Als mir nach ein paar Wochen die Sprache leichter fiel, haben wir uns über die gleichen Dinge komplett auf Deutsch unterhalten!

Freunde und Leben in Deutschland

Obwohl ich meine ersten Freunde in der Schule fand, lernte ich noch viele weitere Freunde kennen, mit denen ich fast jedes Wochenende verbracht habe. (Shout-Out an Luca, Bene, Nele und Aurora, die ich natürlich immer noch bei jeder Gelegenheit sehe). Wir gingen oft nach der Schule zusammen in die Stadt, hingen wie typische „Dorfkinder“ draußen rum oder trafen uns zu Hause. Wir fuhren oft zusammen nach Frankfurt oder machten am Wochenende Party. Das Leben in Deutschland ist für Teenager unglaublich. Durch die Menge an öffentlichem Nahverkehr hier ist es extrem einfach, sich fortzubewegen. Für mich war das ein Riesenunterschied, weil ich in Mexiko für alles ein Auto brauche. Ich hatte tolle neue Erlebnisse, wie verschneite Weihnachtsmärkte oder Fasching. Außerdem entdeckte ich neue Lieblingshobbys wie Bouldern, was ich 3-4 Nachmittage pro Woche machte.

STS Reisen und internationale Freunde

Die beiden Reise, die STS nach Hamburg und Berlin organisierte, waren Highlights für sich. Ich lernte andere Schüler kennen, die in der gleichen Situation waren wie ich und wir verbrachten zwei tolle Wochenenden miteinander, erzählten uns Geschichten und hatten tolle Momente. Ich habe gute Freunde aus Italien, der Slowakei und auch aus Mexiko gefunden.

Mein Rückblick – und Ausblick

Mein Austauschjahr war eine unvergessliche Erfahrung, die mich viel reifer gemacht hat. Ich bin selbständiger geworden, habe mein Deutsch unglaublich verbessert und dadurch ganz neue Möglichkeiten bekommen. Ich lebe und studiere jetzt wieder in Deutschland und liebe es und das verdanke ich meinem Austausch. Ich hatte die Chance, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen und eigene Entscheidungen zu treffen. Seit ich zurück in Deutschland bin, habe ich schon zwei Mal meine Gastfamilie besucht und hatte wieder einmal eins der schönsten Weihnachtsfeste, an die ich mich erinnern kann.

Mein Tipp

Ein Auslandsjahr ist deine Chance, neue Möglichkeiten zu entdecken, tolle Menschen kennenzulernen und mehr über dich selbst, deine Leidenschaften und Träume zu lernen.

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Giorgia war Gastschülerin in Deutschland

Giorgia war Gastschülerin in Deutschland

Giorgia aus Italien war für ein Halbjahr in Deutschland.

Ich habe sechs unvergessliche Monate in Ottersberg, Niedersachsen verbracht. Es war eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat und ich bin meiner Gastfamilie, der Schule und meinen Freunden dort für immer dankbar.

Meine wunderbare Gastfamilie

Meine deutsche Familie bestand aus Arne, Yvonne und ihrer 14-jährigen Tochter Anna. Sie haben mich mit offenen Armen empfangen. Vom ersten Tag an fühlte ich mich als Teil der Familie und ich hätte meine Zeit in Deutschland nicht mit besseren Menschen verbringen können.

Besonders Yvonne wurde zu einer engen Freundin. Wir teilten eine Leidenschaft für das Kochen und experimentierten stundenlang in der Küche mit neuen Rezepten. Sie brachte mir viel über die deutsche Küche bei und wir hatten unzählige lustige Momente, während wir zusammen das Essen vorbereitet haben. Aber auch über das Essen hinaus hatten wir eine tolle Verbindung und spannende Gespräche, die mir viel bedeutet haben.

Mein High School-Austausch

Die Zeit an der Waldorfschule war ein anderes Highlight meines Austausches. Die Schule hatte eine einzigartige Atmosphäre, ganz anders als alles, was ich vorher in der Schule erlebt hatte. Die Art zu unterrichten war ganzheitlich und es ging nicht nur um Akademisches. Auch Kreativität und kritisches Denken wurden gefördert. Es war eine bereichernde Erfahrung, bei der ich mich persönlich sehr weiterentwickelt habe. Die Lehrer haben mich toll unterstützt und meine Mitschüler, obwohl sie ganz anders waren als die Leute, die ich in Italien gewohnt war, wurden wie eine zweite Familie. Die Waldorfmethode hat meine Persönlichkeit wirklich gestärkt und während die Monate vergingen, fühlte ich mich immer selbstbewusster und selbständiger.

Meine Freunde

Die Freundschaften, die während meiner Zeit in Deutschland entstanden, machten meinen Austausch noch besonderer. Ich habe so viele nette, aufgeschlossene und lustige Leute kennengelernt. Wir hatten so viel Spaß miteinander, haben die Landschaften rund um Ottersberg erkundet, Picknicks gemacht oder einfach nach der Schule abgehangen. Meine Freunde waren der Zuckerguss auf dem Kuchen meines Austausches und diese Erinnerungen werden mir für immer bleiben.

Eine unglaubliche Möglichkeit

Ich glaube wirklich, dass jeder, der die Chance hat einen Austausch zu machen, sie ergreifen sollte. Wenn man sich in eine neue Kultur begibt, findet man lebenslange Freunde und entdeckt Dinge in sich selbst, von denen man nichts ahnte.

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Marta hat ihren Austausch in Deutschland gemacht

Marta hat ihren Austausch in Deutschland gemacht

Marta aus Italien war 3 Monate in Deutschland.

Ich habe drei Monate als Austauschschülerin in Deutschland verbracht: eine kurze, aber intensive Erfahrung, durch die ich gewachsen bin und viel gelernt habe. Ich habe mich für diese Erfahrung entschieden, weil ich mich selbst ausprobieren, meine Komfortzone verlassen und eine neue Kultur entdecken wollte..

Warum Deutschland

Für Deutschland habe ich mich entschieden, weil ich von der Kultur, Geschichte und Sprache fasziniert bin. Außerdem wollte ich mein Deutsch verbessern und in ein völlig anderes Schulumfeld eintauchen.

Schule und Freunde

In der Schule hatte ich immer eine Menge Spaß. Am Anfang fühlte ich mich ein bisschen verloren, aber die Lehrer und Schüler haben mich sehr gut aufgenommen. Vor allem die Sprache ist mir am Anfang ein bisschen schwergefallen, aber es hat mir sehr geholfen, neugierig zu sein und Begeisterung für meine Umgebung zu zeigen. Mit der Zeit habe ich gute Freunde gefunden, die hoffentlich für immer bleiben werden.

Leben mit einer Gastfamilie

Das Leben mit meiner Gastfamilie war wunderbar. Ich habe mich vom ersten Tag an wie zu Hause gefühlt und sie halfen mir über die anfänglichen Schwierigkeiten hinweg. Auch nach meiner Abreise bleiben wir in Kontakt. Das Beste war ihre Herzlichkeit und dass sie immer für mich da waren. Sie gaben mir das Gefühl, Teil der Familie zu sein und brachten mir viel über die deutsche Kultur bei, von Familientraditionen bis hin zu kleinen Alltagsgewohnheiten.

Eine lustige Erinnerung ist mein Versuch, für meine Gastfamilie ein typisches Gericht aus meinem Land zu kochen. Es ist nicht ganz so geworden, wie ich es mir erhofft hatte, aber wir haben viel gelacht und am Ende war es ein sehr schöner Moment des Austausches.

Was ich gelernt habe und was der Austausch mir gebracht hat

Ich denke, diese Erfahrung hat mich erwachsener und offener für die Welt gemacht. Ich habe gelernt, mit neuen Situationen umzugehen und mit Menschen aus anderen Kulturen zusammenzuarbeiten – Eigenschaften, die mir in meiner beruflichen Laufbahn nützlich sein werden. Außerdem könnten mir gute Deutschkenntnisse in der Zukunft neue berufliche Möglichkeiten eröffnen.

Mein bester Rat

Mein Rat ist, mit Neugierde, Enthusiasmus und Aufgeschlossenheit an diese Erfahrung heranzugehen. Es ist wichtig, keine Angst vor Fehlern zu haben und jede Gelegenheit zum Lernen zu nutzen. Wenn ich es noch mal machen könnte, würde ich versuchen, von Anfang an noch mutiger zu sein, vor allem beim Sprechen der Sprache.

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Matteo war ein Jahr in Deutschland

Matteo war ein Jahr in Deutschland

Hallo! Ich bin Matteo aus Italien und ich bin 19 Jahre alt. Im August 2022 habe ich meinen Austausch in Deutschland gestartet. Ich blieb bis Juni 2023, also ein ganzes Schuljahr.

Ich habe mich für Deutschland entschieden, weil ich in der Schule Deutsch als Fremdsprache gelernt habe. Das Austauschprogramm war die beste Gelegenheit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und selbständiger zu werden.

Die Schule, die ich besuchte, war sehr gastfreundlich und ich gehörte sofort dazu, auch wenn es nicht leicht war, Freunde zu finden.

Das Beste an meinem Austauschjahr war meine Gastfamilie. Wir haben unsere Zeit zusammen sehr genossen und neue Orte und Städte besucht, wie Hamburg und Bremen. Eine sehr schöne Erinnerung ist die Party zu meinem 18. Geburtstag, die sie für mich organisiert haben: Das war für mich noch mal ein Zeichen, wie gern sie mich hatten.

Am Anfang war es schon schwierig, mich an den deutschen Lebensstil anzupassen, denn der Kulturschock, den ich erlebte, kam unerwartet. Aber alles, was wir gemeinsam gemacht und unternommen haben, machte es mir einfacher, mich an die neuen Routinen zu gewöhnen.

Am Ende meines Austauschjahres fühlte ich mich irgendwie vollständig und besser als vorher. Also würde ich natürlich jedem einen Highschool-Austausch empfehlen. Es ist eine unglaubliche Chance, eine neue Perspektive auf das Leben zu gewinnen und ein reiferer Mensch zu werden.

Ich bin STS dankbar, dass ich all diese Erfahrungen machen konnte. Das STS Team hat immer zugehört, meine Wünsche erfüllt und dafür gesorgt, dass ich mich wohl und willkommen fühle (das Willkommenstreffen war super, um andere Austauschschüler kennenzulernen).

Euch Lesern möchte ich nur raten, traut euch, etwas vollkommen Neues zu erleben und macht ein Austauschjahr. Macht so viele Erfahrungen wie möglich, sie werden zu eurem persönlichen Wachstum beitragen und ihr werdet entdecken, was ihr wirklich mit eurem Leben anfangen wollt.

Also lasst euer Austauschjahr beginnen!

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Alice war Gastschülerin in Deutschland

Alice war Gastschülerin in Deutschland

Alice aus Italien hat ein Semester in Deutschland erlebt.

Hallo, ich bin Alice. Ich komme aus Italien und habe einen 5-monatigen High School-Austausch in Deutschland verbracht.

Warum hast du dich für ein Highschool-Semester entschieden?

Ich bin schon immer gerne gereist und war wiss- und lernbegierig. Ich wollte neue Menschen und Orte kennenlernen, aus meiner Komfortzone herauskommen und etwas Anderes erleben. Als ich von der Möglichkeit hörte, an einem Schüleraustauschprogramm teilzunehmen, habe ich mich sofort beworben.

Warum bist du nach Deutschland gegangen?

Ich habe oft Leute aus diesem Land getroffen und war schon immer an der deutschen Kultur interessiert. Außerdem werden an der Universität, die ich besuchen möchte, einige Kurse auf Deutsch gegeben. Und schließlich lebe ich in der Nähe von Ländern, in denen Deutsch gesprochen wird, so dass es sehr nützlich ist, Deutsch zu können.

War es leicht Freunde zu finden?

Am Anfang war es nicht so einfach wegen der Sprachbarriere und weil ich schüchtern bin. Aber nach einiger Zeit, als ich die deutsche Sprache besser beherrschte, konnte ich gute Freunde in der Schule finden. Außerdem traf ich mich oft mit ein paar anderen Austauschschülerinnen aus verschiedenen Ländern, mit denen ich interessante Städte besuchte und viele lustige Momente verbrachte. Und wir konnten uns gut verstehen, weil wir ähnliche Schwierigkeiten damit hatten, in einem anderen Land zu leben.

Was hast du in deiner Zeit in Deutschland gelernt?

Ich habe auf jeden Fall viel mehr Deutsch gelernt, lokale Redewendungen übernommen und meine Aussprache verbessert. Aber ich denke, der größte Erfolg war, dass mein Selbstvertrauen gewachsen ist, denn ich konnte von Tag zu Tag mehr. Ich habe erkannt, wie wichtig es ist, mutig zu sein, neue Dinge auszuprobieren, und dass, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, es in Wirklichkeit gar nicht ist. Diese Zeit in Deutschland hat meinen Geist geöffnet, weil ich viele Menschen mit einer ganz anderen Kultur und anderen Ansichten kennengelernt habe.

Warum sollte man einen Austausch machen?

Ein Schüleraustausch im Ausland ermöglicht es dir, zu wachsen, selbständig und selbstbewusst zu werden. Du lernst neue Menschen, Realitäten und Sichtweisen kennen, diesich von denen deines Heimatlandes unterscheiden. Du lernst eine neue Sprache und kannst dein Gastland besser verstehen, was deinen Horizont erweitert.

Wie wird sich der Highschool-Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Sicherlich wird diese Zeit im Deutschland mein Leben beeinflussen, denn sie hat mir den Mut gegeben, Erfahrungen und Abenteuer zu wagen, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Außerdem habe ich die Magie des Reisens und neue Realitäten entdeckt.

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Celina war Austauschschülerin in Deutschland

Celina war Austauschschülerin in Deutschland

Celina aus Brasilien verbrachte ein Schuljahr in Deutschland.

Im Schuljahr 2022/23 war ich für einen zehnmonatigen Austausch in Deutschland. Ich habe Deutschland gewählt, weil es eine so andere Kultur ist als Brasilien.

Schule und Freunde

Meine deutsche Schule war sehr entgegenkommend und einladend. Es war ziemlich einfach, in Deutschland neue Freunde zu finden, obwohl sie anfangs etwas zurückhaltend waren, aber mit der Zeit haben wir uns gut verstanden.

Meine Gastfamilie

Meine Gastfamilie und ich haben uns sehr gut verstanden, sie haben mich dieses Jahr sogar in Brasilien besucht! Sie gaben mir das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Meine Gasteltern sind sehr geduldig und meine beiden Gastbrüder hatten vorher selbst an einem Austausch teilgenommen. Daher hatten wir viele Gemeinsamkeiten und wurden in kürzester Zeit Freunde.

Was ich gelernt habe

Als Brasilianerin habe ich aus meiner Zeit im Ausland vor allem gelernt, pünktlich zu sein und mir meine Zeit gut einzuteilen. Ich glaube, der Unterschied zwischen Brasilien und Deutschland, der mich am meisten beeindruckt hat und mit dem ich am meisten Probleme hatte, war das Wetter. Ich hatte mich mental auf die Kälte vorbereitet, aber der Wind war brutal.

Meine Erwartungen wurden übertroffen

Ich hatte hohe Erwartungen an mein Austauschjahr, und sie wurden alle übertroffen. Insgesamt war mein Jahr großartig, ich habe Freunde aus der ganzen Welt gefunden und tolle Erinnerungen gesammelt. Eine, die mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, war das erste Mal, als ich Ostereier bemalt habe. Sie sind zwar nicht sehr schön geworden, aber ich hatte viel Spaß dabei.

Empfehlungen

Ich würde jedem empfehlen, ins Ausland zu gehen. Es verändert deine Weltanschauung und kann dir in der Zukunft viele Türen öffnen. Ein Ratschlag für neue Austauschschüler ist, von allem etwas auszuprobieren und keine Angst zu haben, sich in eine neue Kultur zu stürzen. Glaubt mir, ihr werdet viel lernen.

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Mirja hat ihr Austauschjahr in Deutschland gemacht

Mirja aus Montenegro war als Gastschülerin in Hamburg

Es war mein großer Traum, in Deutschland zu leben. Die Sprache hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. Man hört immer, dass Deutsch eine der schwierigsten Sprachen ist. Deshalb sprechen nicht viele Leute gut Deutsch und es ist von Vorteil, wenn man diese Sprache beherrscht. Ich habe Deutsch in der Schule gelernt, bevor ich im Austausch war, aber ich war nicht besonders gut darin. Ich wollte richtig fließend und sicher Deutsch sprechen. Wenn man im Land lebt und jeden Tag mit Deutschen und der Sprache zu tun hat, ist es viel einfacher!

Am Anfang war die Sprache schon eine Herausforderung. Ich war ein wenig schüchtern, Deutsch zu sprechen. Außerdem ist es normal, dass nicht jeder Tag perfekt ist, wenn man mit einer Familie zusammenlebt. Mit meiner Familie zu Hause haben wir die ganze Zeit kleine Streitereien. Das Wichtige ist, miteinander zu reden, offen zu sein und sich auch mal zu verzeihen.

Mein Tipp für zukünftige Austauschschüler: Sprecht mit eurer Gastfamilie über alles, was passiert, die guten, schlechten und normalen Dinge, ganz egal. Redet einfach über alles. Das ist eure Familie für fast ein Jahr. Sprecht darüber, was ihr in der Schule gemacht habt, erzählt von eurer Familie zu Hause und was in eurem Heimatland passiert. Sprecht über eure Ideen und Pläne, wohin ihr gehen wollt, was ihr erleben möchtet. Das Wichtigste ist einfach gute Kommunikation: offen und interessiert am Leben der anderen zu sein.

Meine Zeit in Deutschland war wirklich, wirklich schön. Ich hätte es mir nicht besser erträumen können. Ich glaube, dass ich jetzt eine bessere Person bin und aufgeschlossener als vorher. Über meine Gastfamilie kann ich nur das Beste sagen. Sie haben mir so viel Liebe gegeben. Die Familienrituale in Deutschland sind völlig anders als in Südosteuropa. Wir haben oft Brett- und Kartenspiele gemacht und im Garten gegrillt.

Weil dieses Jahr so gut war, möchte ich wieder ins Ausland gehen, um zu studieren. Ich weiß, dass ich nicht in meinem Heimatland bleiben will, aber natürlich immer wieder dorthin zurückkehren werde.

Aber der nächste Schritt ist, dass meine Gastfamilie mich in Montenegro besucht.

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Vittoria war Austauschschülerin in Deutschland

Vittoria aus Italien war für ein Jahr in Deutschland.

Wo hast du deinen Austausch verbracht?

Ich habe 11 Monate in Starnberg verbracht, einer kleinen Stadt in Bayern, 30 Minuten von München entfernt. Diese Erfahrung war die beste in meinem bisherigen Leben!

Warum Deutschland?

Ich besuche in Italien ein sprachliches Gymnasium und hatte bereits drei Jahre Deutsch gelernt. Ich war nicht sehr gut darin und mochte Deutsch überhaupt nicht. Also dachte ich, das Beste wäre, einfach nach Deutschland zu gehen und die Sprache zu verbessern.

Wie war es, in einer Gastfamilie zu leben?

Ich hatte sogar zwei Gastfamilien. Nach den ersten drei Monaten stellten meine erste Gastfamilie und ich fest, dass wir nicht so gut zueinander passten. Innerhalb von zwei Wochen gelang es STS, eine zweite Gastfamilie für mich zu finden: die beste Familie, die ich je getroffen habe! Ich habe so viele neue Erfahrungen mit ihnen gemacht. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben Ski gefahren, sie haben mir München und viele andere Orte in Deutschland gezeigt. Das Leben in einer fremden Familie kann am Anfang eine Herausforderung sein, aber mit der Zeit lernt man sich kennen und baut eine echte Beziehung auf, vertraut sich und hat sich lieb. Ich verstehe mich inzwischen mit beiden Familien sehr gut und habe sie nach meinem Auslandsjahr wieder besucht.

War es leicht oder schwer, Freunde zu finden?

Wie meine Gastfamilie waren auch meine Freunde das Wichtigste an diesem Auslandsjahr. Ich hatte keine Probleme, Freunde zu finden. Ich bin eine sehr aufgeschlossene Person, die immer offen für neue Freundschaften ist.

Wie war die Schule?

Das System ist ganz anders als in Italien. Meine deutsche Schule war super organisiert. Ich konnte an so vielen Aktivitäten teilnehmen: Volleyball- und Tanzunterricht, verschiedene Sportarten, Sprachkurse, praktische Workshops in Journalismus und Fotografie, Kunst, Mathematik und Geografie, ich durfte beim Jahresendkonzert auftreten, weil ich am Gesangs- und Musikunterricht teilnahm und vieles mehr!

Was ist deine schönste Erinnerung?

Da müsste ich eine sehr lange Liste schreiben! Highlights waren die Klassenfahrt nach Berlin mit meiner Klasse, Urlaub in Berlin mit meiner Gastfamilie und das STS-Camp in Paris. Eine meiner schönsten Erinnerungen ist mein 18. Geburtstag. Ich war ein bisschen traurig, weil das in Italien ein sehr wichtiges Fest ist, und ich habe meine Freunde und vor allem meine Familie vermisst. Aber dank meiner deutschen Freunde und meiner fantastischen Gastfamilie hatte ich die Geburtstagsparty, die ich mir immer gewünscht hatte, mit den Menschen, die mir am wichtigsten sind.

Wie wird sich dein Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Dank dieses Auslandsjahres habe ich mich selbst neu entdeckt und verstanden, was ich in Zukunft machen möchte. Als ich aus Deutschland zurückkam, begann ich mein letztes Jahr am italienischen Gymnasium. Ich habe die deutschen Sprachzertifikate B1 und B2 beim Goethe-Institut abgelegt und meinen Abschluss gemacht. Im September kehre ich nach Deutschland zurück und mache ein Jahr lang ein Praktikum.

Deine besten Tipps für neue Austauschschüler?

  1. Ein Austausch ist eine einmalige Erfahrung, also mach es! Hab keine Angst, steig ins Flugzeug und folge deinem Traum. Du wirst reifer und verantwortungsbewusster, du lernst andere Gewohnheiten und Traditionen als deine eigenen kennen und respektieren, du bekommst eine zweite Familie und findest viele neue Freunde. Ich habe mich in Deutschland verliebt und vermisse das Land jeden Tag mehr, seit ich weg bin.
  2. Beteilige dich aktiv an der Schule und mach alles mit, was dort geboten wird. Auch wenn deine schulischen Leistungen aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht großartig sein können. Teilnahme und Interesse werden auf jeden Fall gewürdigt und belohnt!
  3. Sieh das Ende deines Austauschjahres nicht als etwas Trauriges an, sondern schätze diese Erfahrung, die dir in Zukunft sicherlich viele Möglichkeiten eröffnet!

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