Leonhard studied abroad in Canada

Leonhard studied abroad in Canada

Leonhard from Vienna in Austria spent his exchange on Vancouver Island in Canada.

Why Vancouver Island in Canada?

Because I love doing sports and exploring nature and Vancouver Island is an absolute paradise for nature lovers and people who just want to get out in the wilderness. I lived in Qualicum Beach a small town on the easter coastline of Vancouver Island. It was a huge difference compared to my hometown Vienna, but I quickly fell in love with the beautiful landscapes and nature.

What was school like?

I had the chance to be part of a special program called ROAMS (River, Ocean and Mountain School). So we didn’t spend much time in the classroom doing normal classes like math, English or biology. When my other colleagues sat in class, we summited mountains, went Kayaking or Canoeing on remote lakes, went rock climbing. But it wasn’t only about the activities, we also got to learn so much about the world we live on and how we can preserve it’s beauty for future generations.

What did you do in your spare time?

I spent much time in nature hiking, did a lot of cooking and I met with friends at the mall or in town. It is important to note that public transport in many areas is not comparable to European levels, so it was sometimes a bit hard to get around on my own.

How was it to live with my host family?

I luckily got a very nice and kind family, they were not very strict at all, so I had a lot of freedom. The only problem was that they were a bit unorganized sometimes, but I had my own room where I could keep everything tidy.

What’s your best memory?

Surfing in Tofino was one of the coolest things I’ve done. We stayed three days on a campground right at the shore. It almost felt like being on Hawaii, just a bit colder. Surfing is a wonderful sport, and I really want to do it again when I am back in Europe at some point.

Can you recommend an exchange year in Canada?

Yes, absolutely. Canada is full of nice people and beautiful nature. I experienced so any different things that made me grow as a person. Just consider that Vancouver Island differs a lot from big cities in Europe, so sometimes there is just not going on in small towns.

What did you learn on your exchange year?

I learned so many important things. The most valuable skill I learned is to be way more independent, I made my own breakfast or lunch, made my own laundry or I had to organize all my activities all on my own. Our teacher also taught us cool stuff like how to make bear caches, self-rescue if you flip your Kayak/canoe or what plants we can eat in nature.

My top advice?

Realize that you have the chances to do so many great things in the free time on your exchange year. You will probably never have more time in your life so try not to just sit around in your room at your host family’s house!

Why did you choose STS

I chose STS as my agency because my parents were impressed how they handled my sister’s exchange also on Vancouver Island. So it only made sense that I would also go with STS. We only knew that I could attend my special program, because STS recommended it to me based on my interests. In addition communication is always clear and direct, and STS really takes good care of the organization, if it’s the flight, insurance or picking your host family.

How will your exchange year affect your future?

I really learned to appreciate the beautiful earth that we live on and that we will have to protect it or the stunning nature that I experienced will slowly burn down. So my perspective on everything that we are doing completely changed and I really learned to respect our earth much more.

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Emilia war im Austauschjahr in Kanada

Emilia aus Österreich ging zum Austausch nach Vancouver, Kanada.

Warum Kanada und Vancouver?

Es ist die "größere Version meiner Heimatstadt in Österreich" – Meer, Seen, Berge und Stadt in einem. Die Auswahl an Freizeitmöglichkeiten dort ist unglaublich: Skifahren, Schwimmen, Beachvolleyball, Wandern, eine Riesenauswahl an Restaurants und Shopping. Vancouver war der optimale Ort für mich, um meine Komfortzone zu verlassen und mein Englisch zu verbessern. Wobei Englisch definitiv nicht mein Hauptmotiv war.

Wie hat es dir gefallen, in einer Gastfamilie zu leben?

Am Anfang hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit meiner Gastfamilie, aber das hat sich innerhalb von ein paar Wochen gelegt. Ich durfte bei einer wunderbaren, fürsorglichen Familie leben. Am Anfang musste ich mich erst mal in einen neuen Haushalt einleben, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Man baut lebenslange Beziehungen auf.

Was hast du in deiner Freizeit gemacht? Hast du neue Hobbys gefunden?

Nach der Schule bin ich immer mit Freunden ausgegangen und habe verschiedene Stadtteile von Vancouver erkundet. Außerdem bin ich einen Volleyballverein eingetreten und habe an vielen Turnieren außerhalb von Vancouver teilgenommen. Teil dieses tollen, motivierten Teams zu sein, war eine der besten Möglichkeiten, die ich dort bekommen habe.

Was war deine größte Herausforderung und wie hast du sie gemeistert?

Am Anfang dauert es, enge Freundschaften aufzubauen, aber das entwickelt sich. Man muss sich einfach Zeit nehmen und "dem Prozess vertrauen". Meine größte Herausforderung war die Gastfamilie, aber konnte ich mit Hilfe meines lokalen Koordinators lösen.

Was ist deine schönste Erinnerung?

Die absolut besten Momente waren auf einer Reise mit anderen Internationals in die Rocky Mountains. Wir haben die schönsten Orte erkundet und ich habe dort Menschen kennengelernt, die mir (in vier Tagen!) so nahegekommen sind, als würde ich sie schon ein Leben lang kennen.

Kannst du einen Austausch empfehlen?

Mein Leben wurde für einen Moment auf den Kopf gestellt. Ich musste aus meiner Komfortzone heraustreten. Aber wenn ich das geschafft habe, kannst du das auch! Wenn du die Möglichkeit hast und von deinen Eltern unterstützt wirst, dann mach es!

Nur ein Tipp: Wenn du die Chance bekommst, denke daran, wie wertvoll sie ist. Nicht viele Menschen dürfen solch eine Erfahrung machen.

Empfiehlst du Kanada als Austauschland?

Ja! Vor allem, wenn du Natur und Skifahren magst. Es stimmt, dass die Natur in Kanadas unglaublich ist. Und bei den endlosen Wäldern und Bergen war Skifahren eine der tollsten Aktivitäten dort.

Dein bester Tipp?

Natürlich lernt man viel über neue Menschen, einen anderen Lifestyle und eine neue Sprache. Aber das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist die Fähigkeit, mich an andere anzupassen. Nichts geschieht von selbst. Es liegt in deiner Verantwortung, deinen Austausch unvergesslich zu machen. Erwarte nicht, dass andere es für dich tun. Lass die Monate nicht verstreichen, ohne sie zu nutzen, aber gib dir gleichzeitig Zeit, denn die braucht es, bis du ganz angekommen bist.

Warum hast du dich für STS entschieden?

STS gibt es schon seit Jahrzehnten und die Mitarbeiter haben viel Erfahrung. Es gibt viele verschiedene Länder zur Auswahl, was gut ist, wenn man noch keine Ahnung hat, wohin man gehen soll. Von Costa Rica über die USA bis Australien ist alles dabei.

Warst du mit STS zufrieden?

STS war jeden Euro wert. Vom Vorbereitungstreffen in meinem Heimatland über das Welcome Camp bis zur Betreuung vor Ort in meinem Gastland hat immer alles gut geklappt.

Worin hast du dich am stärksten entwickelt?

Obwohl ich schon vorher eine aufgeschlossene Person war, kann ich sagen, dass ich dadurch noch extrovertierter und offener für neue Dinge geworden bin. Aber der Austausch hat auch meinen Horizont erweitert, da ich die nordamerikanische Lebensweise kennengelernt habe, die sich sehr von der europäischen unterscheidet.

Wie wird sich der Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Ich werde mit einem offenen Geist zurückkehren. Mit dem Gefühl, dass der Rest der Welt darauf wartet, von mir erkundet zu werden. Dass dies nur der Anfang war, die große Eröffnung.

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Cedric hat sein Austauschjahr in Kanada gemacht

Cedric aus der Schweiz war als Austauschschüler in Kanada.

Warum hast du dich für Kanada entschieden?

Meine Eltern hielten das für eine sicherere Alternative zu den USA, wo ich ursprünglich hinwollte. Ich bereue aber nicht, nach Kanada gegangen zu sein. Es ist den USA sehr ähnlich.

Wie kamst du darauf, einen Austausch zu machen?

Ich wollte mehr von der Welt sehen, solange ich noch jung bin und mein Englisch verbessern.

Wie hat es dir in deiner Gastfamilie gefallen?

Es war eine ziemlich coole Erfahrung! Wenn man seiner Gastfamilie nahesteht, ist es, als würde man mit seinen besten Freunden in einem Haus wohnen. Allerdings habe ich meine Schweizer Familie vermisst.

Wie war die Schule?

Die Schule war sehr interessant. Es ist viel einfacher als in der Schweiz, da man sich seinen Stundenplan nach den eigenen Interessen zusammenstellen kann. Die Tests sind nicht so schwer und man hat mehr Freizeit, in der man das Land und seine Kultur erkunden kann.

Wie hast du deine Freizeit verbracht?

Da ich ziemlich abgelegen gelebt habe, habe ich angefangen zu wandern. Ich habe stundenlange Spaziergänge in der Natur unternommen. Mit Freunden bin ich oft in die Stadt gefahren, um ins Einkaufszentrum oder Essen zu gehen.

War es leicht, Freunde zu finden?

Freunde zu finden war für mich sehr einfach, da ich ein extrovertierter Mensch bin. Kanadier sind ohnehin sehr freundlich. Wenn ich Leute angesprochen und Gesprächen begonnen habe, sind oft neue Freundschaften daraus entstanden.

Was war deine größte Herausforderung und wie hast du sie gemeistert?

Nichts war wirklich zu Fuß erreichbar. Die Stadt war nur 30 Minuten mit dem Auto entfernt, aber da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gab, musste ich mich immer von meinen Freunden oder meiner Gastfamilie fahren lassen. Da alle meine Freunde in der 12. Klasse waren, war das kein Problem, alle hatten einen Führerschein. Aber es war schon eine kleine Herausforderung, als ich frisch da war und noch nicht viele Freunde gefunden hatte. Eine weitere Herausforderung war das extrem kalte Wetter. Manchmal waren wir tagelang eingeschlossen, weil die Straßen so schlecht waren, dass die Schule ausfallen musste.

Was war das Beste an deinem Austausch?

Die vielen Freunde, die ich gefunden habe! Ich bin immer noch in Kontakt mit ihnen und werde sie diesen Sommer besuchen.

Was ist deine schönste Erinnerung?

Der Canada Day am 1. Juli. Es war die letzte Nacht, die ich in Kanada verbracht habe. Ich war mit all meinen Freunden zusammen und konnte mich von ihnen verabschieden. Es war unglaublich traurig, aber auch sehr schön, denn es gab ein Feuerwerk und eine tolle Atmosphäre.

Was hast du gelernt?

Sage niemals nein zu neuen Erfahrungen, und Abschiede dauern nicht ewig.

Deine besten Tipps?

  1. Fang keine Beziehung an, denn es wird vorbei sein, sobald du nach Hause gehst.
  2. Verbringe so viel Zeit wie möglich mit Freunden und deiner Gastfamilie.
  3. Sei nicht so viel am Handy.

Warst du mit der STS zufrieden?

Ja, sehr. Meine Freunde haben mir STS empfohlen und sie hatten Kanada im Programm. Alle meine Fragen wurden immer beantwortet, und alles wurde professionell gehandhabt.

Wie wird sich der Austausch auf deine Zukunft auswirken?

Ich habe mein Englisch verbessert, was sehr wichtig ist für das, was ich in Zukunft machen möchte. Ich habe Freunde gefunden, die ich wahrscheinlich ein Leben lang behalten werde. Außerdem bin ich viel erwachsener geworden, da ich meine Eltern nicht ständig um mich hatte.

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Julia hat ein Austauschjahr in Kanada gemacht

Während all meine Freunde Anfang des Schuljahres in die Oberstufe gestartet sind, habe ich ein ganz anderes Abenteuer in Angriff genommen. Ich hatte mich für ein Auslandsjahr in Kanada entschieden. Bei einer super lieben Gastfamilie lebet, lies ich es mir ziemlich gut gehend.

Aber natürlich ging es nicht ganz ohne Schule, weswegen ich für 10 Monate die Duchtess Park Secondary School, in Prince George, British Columbia besuchte. Mein kanadischer Stundenplan sah dabei allerdings ein bisschen anders aus, als der Deutsche. Ich hatte zwei Semester mit je vier Fächern. Neben den eher typischen Fächern wie Englisch, Mathe, Gesellschaft und Sport belegte ich noch Kochen, Nähen, Töpfern und Filmkritik. Am Ende des Jahres durfte ich zum Prom, dem Abschlussball der 12 Klassen gehen und an der offiziellen Entlassungsfeier der 12 Klasse teilnehmen. Was für mich bedeutet, ich durfte, wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt, ganz elegant meine Cape hochwerfen und war somit fertig mit der kanadischen High School.

Wenn ich grade mal nicht mit einer schulischen Aktivität beschäftigt war, war ich auf der Schlittschuhbahn zu finden. Denn dank der Unterstützung meiner Gastfamilie spielte ich im Ringette-Team der Stadt. Für alle die, die mit der Sportart Ringette nichts anzufangen wissen, es ist ähnlich wie Ice-Hockey, nur anders. Generell prägten die Wintersportarten meine Zeit in Kanada stark. Das mag zum einen daran liegen das von Oktober bis April Schnee lag, und Temperaturen um die -30°C normal waren, es könnte aber auch daran liegen das meine Gastfamilie sehr Wintersportbegeistert war. Rodeln, Langlauf, Abfahrtski, Schneewanderungen oder Snowmobile fahren gehörten zur Tagesordnung. Und mit Campen, Wandern, Wasserski, Boot und Quad fahren wurde mir auch im Sommer nicht langweilig. Aber nicht nur die Aktivitäten an sich waren schon ziemlich cool, die Natur in der ich sie ausführte war der absolute Hammer. So habe ich Elche und Bären zu Auge bekommen.

Ich habe nicht nur den kanadischen Lifestyle kennengelernt, zu dem auch Feste wie Thanksgiving gehören, wo es schon aus Prinzip viel zu viel essen gibt, sonder auch eine zweite Heimat gefunden. Obwohl es nicht immer nur rossig aussah, habe ich eine wunderschöne Zeit in Kanada verbracht, die ich meinen zwei Familien zu verdanken habe.

Jetzt wo ich wieder in Deutschland bin, kenne ich nicht nur den Unterschied zwischen „are you kidding me?“ und „are you killing me?“, merkwürdiger Weise hat sich mein Kälteempfinden ein kleinwenig geändert und ist somit etwas anders als das meiner Freunde.

Ich persönlich bin schon gespannt welche Abenteuer mich bei meinem Besuch, diesem Sommer, in BC erwarten. Auf jeden Fall ist die Vorfreude riesig alle meine Freunde und meine Familie nach zwei Jahren endlich wieder zu sehen.

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