Lucie was on high school exchange in the USA

Lucie Caste from France spent her exchange in Dallas/Fort Worth in Texas, USA. We asked her some questions about her experience.

How was it to live with a host family?

Living with my host family was a bit weird at first because they were very different from my family. But we learned to know each other and they became my second family. I spent amazing moments with them.

How was school?

School was very fun! I loved the school spirit, there were always some fun activities. The students were curious to learn about my culture, which led me to many friendships.

Any new hobbies?

It made me discover many new hobbies that I would never have tried at home such as theater, track and field, and dance!

Was it easy/hard to get friends?

At first, it was a little hard. I was talking to many people, but I felt like no one was my friend. But I understood that friendships take time, and I made lifelong friends.

What was a challenge for you?

A big challenge for me was to be able to travel alone and create a new life there. Before I left I was quite shy and scared to be alone in any situation. But going on an exchange year made me overcome my fears and I became a lot more independent

What was the best thing about your exchange year?

The best thing about my exchange year was definitely the encounters. I met amazing people who changed me forever and I think I did change their lives a little too. But also that it made me step out of my comfort zone and made me see life in a different light.

What’s your best memory?

My best memory was the trip to my host family’s lake house. There, we shared simple but amazing moments, laughing and learning about each other. This is when I really felt like I was a part of the family.

What are your main learnings?

My main learnings are to step out of my comfort zone because this is how you will discover so many new things. To live in the moment because time flies. That home can be anywhere.

Can you recommend going?

Absolutely, this year changed me forever, I discovered and became a better version of myself. I would recommend anyone that has the opportunity to go on an exchange year!

Your top advice?

My top advice would be to live the moment and take all the opportunities that life offers you, but also to create those opportunities by stepping out of your comfort zone and try something new because it’s better to have remorse than regrets.

Why did you choose STS?

I chose STS because I heard many people talking about their experiences with this organization, and when I called to ask some questions, they were really nice and helpful. I don’t regret my choice because I had the best time ever!

How will your exchange affect your future?

I am sure my exchange will affect my future in a positive way. It already did in the way I see things and it helped me understand what I want to do in the future.

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Joelle hat ein Austauschjahr in den USA gemacht

Joelle from Switzerland was on exchange in Texas, USA.

Where did you go on exchange?

I was placed in Stephenville, a small city in Texas. In the beginning, I wasn’t sure if I would like the place, but I thought I should give it a chance and try it out. It turned out to be the best decision I ever made. I love this town and the people there so much, it’s incredible. I had the best year of my life.

The best about your exchange?

The best thing is that I was able to meet so many amazing and inspiring people and that I made friendships for a lifetime. I experienced so many new and interesting things and learned so much about myself. I collected memories I will never forget, and this year will always have a really special place in my heart.

The best memory?

The best memories are the football games and prom night. I love the high school spirit, the connection between the teammates is incredible. The whole school feels like a big family.

What did you learn?

Besides the language, I also learned a lot about life in general and about myself. I am way more independent now and have a completely different view of life in general. When you go study abroad, you will definitely step out of your comfort zone and you will gain so much knowledge and experiences that are priceless.

What are your 3 top advice for someone who wants to go?

  1. Enjoy every day, the year will go by so fast.
  2. Always try to see the positive side and be open to everything.
  3. Talk to people and don’t be scared. They are all so sweet and nice.

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Daniela hat ein Austauschjahr in den USA gemacht

Hi, ich heiße Daniela Diehm, bin 17 Jahre alt und lebe für ein Jahr in den USA in Nebraska. Ich weiß, für alle, die diesen Bericht gerade lesen, durchleben eine sehr aufregende Phase. Ich bin durch all das auch gegangen. Und es ist nicht leicht aber ihr könnt euch auf echt tolle Erfahrungen bereit machen. Doch eines ist ganz wichtig, versucht euch so wenig wie möglich Erwartungen an dieses Jahr zu machen. Ich weis das hört sich blöd an aber glaubt mir, je weniger Erwartungen ihr an dieses Jahr habt, umso besser wird es. Auch wenn viele sagen "das war mein bestes Jahr, dass ist meine zweite Familie, meine zweite Heimat, ihr werdet fließend englisch können, ihr werdet so viel eigenständiger und ihr reift an all den Aufgaben die ihr bekommt", erwartet nicht zu viel, denn der Großteil hängt von euch ab! Seid offen für alles, was auch immer es sein mag. Ich möchte euch ein paar kleine Einblicke in mein Leben hier in den USA geben und hoffe das ich dem ein oder anderen ein paar Ängste oder vielleicht auch Fragen entnehmen kann.

Ich bekam als Staat Nebraska, das ist das "Herz" von Amerika den es ist direkt in der Mitte der Staaten. Meine Freunde scherzten ein bisschen darüber weil es hier sehr viele grüne Flächen und Farmen gibt und es jetzt nicht der coolste Staat von Amerika ist. Die meisten erhoffen sich vielleicht Florida oder California oder so etwas aber das wichtigste ist die Familie. Wenn ihr eine Famile bekommt, die sich auf euch freut und offen ist habt ihr alles was ihr braucht. Denn diese Familie ist eure für das ganze nächste Jahr. Ich lebe mit 6 Geschwistern und meinen Eltern in einem Haus. Ebenso habe ich eine andere Austauschschülerin Nathalie aus Italien bei mir im Haus und ich muss sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass Nathalie mit mir in der Familie ist. Manchmal ticken die Leute einfach anders, man braucht eine Person bei der man sich über alles aufregen kann und die einen versteht wenn es einem Mal nicht so gut geht. Ich möchte niemanden beunruhigen der alleine in eine Familie kommt, ich kann nur von mir aus sprechen das Nathalie eine der besten Entscheidungen war die ich getroffen habe. Sie gibt mir Kraft wenn ich Heimweh habe, sie baut mich auf, sie versteht mich wenn ich sauer auf meine Geschwister oder Eltern bin, denn sie durchlebt das alles auch. Ich habe hier ebenso ein eigenes Zimmer in dem ich mich zurückziehen kann.

Die Schule ist für mich toll. Meine Lehrer sind sehr cool und die Klassen die ich gewählt habe machen mir auch sehr Spaß. Die Schule ist anders hier, ich habe zum Beispiel jeden Tag die selben Fächer, den pledge allegiance jeden Morgen vor der ersten Stunde, den wir daheim nicht haben, das gemeinsame Schulessen und vieles mehr. Was ich euch allen empfehlen kann ist macht auf jeden Fall einen Sport. Ich habe hier in den USA Volleyball gespielt und es war einfach der Wahnsinn! Ich hatte davor nur selten etwas mit Volleyball zu tuen, es war also alles neu für mich. Mein Team war sehr sehr gut, die zweit besten von ganz Nebraska (das ist ca. vergleichbar mit dem zweitbesten Team von Deutschland), also wie gesagt sehr gut. Da ich jeden Tag Training hatte wurde ich schnell besser und durfte auch an Turnieren spielen. Leider sind alle Sportarten nur drei Monate, dann ist die Saison zu Ende. Volleyball war für mich bisher eine der tollsten Erfahrungen hier. Dadurch, dass man sich jeden Tag zum Training sieht, lernt man die Leute wirklich persönlich kennen und findet schnell Anschluss. Auch die Atmosphäre bei den Spielen, Cheerleader, Familie und Freunde die dein Team anfeuern und die Schulband die für fantastische Stimmung sorgt sollte man einfach einmal erlebt haben. Wenn ihr die Chance dazu habt einen Schulsport zu machen, macht es.Für alle die am Wochende normalerweise mit Freunden ausgehen, vielleicht auch in eine Disco oder Bar, das wird es hier nicht geben. Hier fährt man durch die Gegend, macht Filmabende oder geht irgendwo hin zum Esssn. Gewöhnt euch daran, dass auch wenn ihr daheim 16 seid, hier ist das Alter noch sehr jung. Daheim hat man viel mehr Freiheiten und Rechte und man wird als kleiner Erwachsener angesehen. Hier ist das nicht so. Als ich meinen Freunden erzählt hab, das ich Alkohol ab 16 trinken darf sind diese total augetickt. Aber auch wenn ihr die Wochendenden anders verbringt, es sind einfach tolle Erfahrungen die ich so noch nie daheim gemacht habe. Da man hier ab 16 Auto fahren darf und die meisten ein Auto haben fährt man auch einfach mal durch die Gegend oder in die nächste Stadt was echt cool ist.

STS hier im Nebraska ist super. Jeden Monat ruft mein Koordinator an und frägt mich ob alles soweit gut ist, wie es mit der Familie und dem Sport läuft, was ich am Wochendende so unternehme und ob ich irgendwelche Anliegen habe. Ich persönlich bräuchte das nicht so, denn ich habe Nathalie und wenn ich ein Problem hätte, würde ich es ihr Sagen aber natürlich ist es immer gut zu wissen, dass wenn es Probleme in der Familie gibt, dass man jemanden hat der sich um dich kümmert. Auch gibt es ein paar Treffen, an denen man die Austauschschüler von ganz Nebraska von STS sieht. Ebenso bieten diese kleine Wochenend-Trips an.

Was ich euch zum Schluss noch sagen möchte, die Amis ticken anders, dass wird euch auf den Treffen auch erklärt. Hier diskutiert man nicht oft, wenn die Eltern sagen " because I said so" dann muss man das akzeptieren und Schluss. Ebenso sind die Kinder anders erzogen und Regeln, die für und normal sind gibt es hier nicht einmal. Das wichtigste, mit dem ich ebenso immer noch Schwierigkeiten habe ist das Handy wegzulegen. Natürlich darf man Kontakt nach Hause haben, aber versucht es nach und nach einzuschränken. Denn je mehr ihr am Handy seid umso weniger bekommt ihr von den Eindrücken mit. Es ist schwierig die Leute, die euch am meisten bedeuten zu hinterlassen, aber wenn ihr zu oft am Handy seid werdet ihr nie wirklich hier ankommen und euch auf all das hier einlassen.
Und für alle die Angst wegen dem Heimweh haben, ich hatte auch große Angst davor. Es wird passieren das ihr abends im Bett liegt und eure Famile und Freunde vermisst und das auch ein paar Tränen fließen. Wenn ihr Heimweh habt, geht mit Freunden raus und versucht euch abzulenken. Das hilft am Besten.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Eindruck von mir hier aus Nebraska geben. Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mir gerne schreiben. Fragt gerne bei STS an.

Ich wünsche euch allen eine gute Vorbereitung auf das Jahr. Es wird super wenn ihr offen für neue Erfahrungen seid und nicht so viele Erwartungen habt. Lasst einfach alles auf euch zukommen. Und noch etwas, macht euch nicht zu viel Stress beim Packen, wenn ihr je etwas vergesst, es gibt hier alles, also kein Grund zur Panik.

Liebe Grüße aus Nebraska, Daniela

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Linda war Gastschülerin in den USA

Ich bin schon über 6 Monate in der USA und die Zeit geht unglaublich schnell vorbei. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen in 4 Monaten wieder nach Hause zu fliegen, da ich mich hier sehr wohl fühle. Es wurde mein zweites Zuhause, ich verstehe mich mit meiner Familie super und ich habe auch gute Freunde gefunden. Auf der anderen Seite freue ich mich schon meine Familie in den Armen zu nehmen und mit meinen Hund Lukas eine Runde Gassi zu gehen. Bis dahin habe ich noch 4 Monate Zeit, die ich auf jeden Fall genießen werde und versuche so viel wie möglich zu erleben.

Ich lebe auf einer kleinen Farm in Valley Center, eine Kleinstadt bei Wichita in Kansas. Wichita hat rund 390.000 Einwohner, dort kann man alles mögliche machen, schwimmen, klettern, Schlittschuh laufen oder Laser Tag spielen. Meine Gastfamilie besteht aus 4 Personen, meine Gasteltern und meine zwei jüngere Brüder. Außerdem leben eine gute Freundin von meiner Gastmutter und ihre zwei Brüder hier.

Ich besuche die „Valley Center High School“, wo ich ein Senior bin, welche die 12. Klasse in Deutschland entspricht. Eigentlich würde ich ein Junior sein bzw. in die 11. Klasse gehen, aber bei meiner Schule sind alle Austauschschüler Seniors, um die entsprechen Erfahrungen und die Graduation zu haben. Jeden Tag habe ich von 7:45-14:55 Schule, danach hatte ich im Herbst Tennis Training, jetzt Basketball und im Frühling werde ich versuchen im Fußballteam zu spielen. Zwischen 17:00 und 18:00 komme ich nach Hause, mache Hausaufgaben, esse Abendbrot oder entspanne einfach nur. Jeden Freitag waren die Football Spiele, welches ich mich mit meinen Freunden besucht habe. Jetzt sind es die Basketball Spiele die ich mir anschaue, da ich der Assistent vom Mädchen Basketball Team bin. Meine Aufgaben sind Trikots raus zu legen, zu waschen und die Flaschen mit Wasser auf zu füllen.

Am Wochenende bin ich manchmal mit Freunden unterwegs oder verbringe meine Zeit mit meiner Familie. Ich spiele meisten mit den Geschwistern meiner Gastmutter, die ungefähr mein Alter sind, Brettspiele oder Nintendo Switch. Mit meinen Freunden war ich in Lindsborg, das ist das kleine „Schweden von Kansas“. Außerdem waren wir in Wichita Altstadt und bei der „Keeper of Plains“, eine moderne coole Brücke, wo wir viele Bilder gemacht haben. Nach Weihnachten war ich mit meinen Gastvater beim einen Football Spiel bei den Chiefs, welche in Kansas City spielen. Das verrückte ist, dass die Chiefs dieses Jahr den Super Bowl gewonnen haben, darüber haben wir uns sehr gefreut und können es irgendwie immer noch nicht glauben.

Jetzt kann ich schon sagen, das Auslandsjahr ist einer meiner besten Erfahrungen, die ich gemacht habe. Da ich viel über mich selbst gelernt habe, neue Interessen entdeckt habe und eine neue Heimat gefunden habe. Jedoch muss ich auch erwähnen, das nicht jeder Tag so großartig ist, manchmal sitze ich zu Hause, weine, habe Heimweh oder es ist einfach langweilig.

Auf jeden Fall ist es ein Abenteuer und eine Gefühlsachterbahn. Jeder Tag ist anderes und es gibt immer Höhen und Tiefen.

Also kann ich jeden ein Auslandsjahr empfehlen, da man oft an seine Grenzen kommt und sich überwinden muss.

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